Für den TuS Ergenzingen startet die Landesliga am Sonntag (15 Uhr) beim SV Seedorf.
SV Seedorf – TuS Ergenzingen (Sonntag, 15 Uhr). Das Sommerloch neigt sich so langsam dem Ende zu, denn am Wochenende starten auch die Fußball-Clubs der Landesliga 3 in den Ligaalltag. Der TuS Ergenzingen wird mit ordentlich Motivation ins Auftaktspiel gehen, schließlich ist der Aufsteiger nach zwei Spielzeiten in der Bezirksliga wieder unter den Landesligisten.
Ergenzingen gewann das letzte Duell in der Liga
Als erstes bekommt es das Team von Neu-Coach Florian Schwend mit dem SV Seedorf zu tun. Das Gastspiel beim SVS wird Schwends erstes Ligaspiel, wobei sein Pflichtspieldebüt ebenfalls gegen Seedorf war.
In der ersten Runde des WFV-Pokals schied Ergenzingen durch ein Last-Minute-Tor von Harut Arutunjan in Seedorf aus. In Ergenzingens Abstiegssaison 2022/23 gab es zudem eine 0:2-Pleite beim SVS, wobei der TuS das Liga-Heimspiel mit 2:1 für sich entschied.
Revanchiert sich Ergenzingen für das bittere Pokal-Aus?
„Das Pokalspiel vor zwei Wochen hat gezeigt, dass Seedorf eine gestandene Landesliga-Mannschaft ist. Mit ihrer Erfahrung und den individuell sehr guten Spielern haben sie uns einiges abverlangt“, blickt Schwend auf das unglückliche Ausscheiden zurück.
Vor dem Auftaktduell in der Liga will der TuS-Coach aber nicht an den Gegner, sondern vor allem an die eigene Spielweise denken: „Nach der bitteren Niederlage haben wir uns in erster Linie auf unsere Spielweise konzentriert. Das ist auch unser Schwerpunkt in der Vorbereitung auf Sonntag.“
Bezwingt Ergenzingen diesmal Seedorfs Defensive?
Trotzdem muss sich Ergenzingen auf ein anderes Seedorf einstellen. Laut SVS-Coach Emanuele Ingrao werden mit Harry Föll, Timmy Haag und Mario Grimmeißen gleich drei Stammspieler zurückkehren, nachdem das Trio im Pokal gegen Ergenzingen fehlte.
Die Gastgeber werde also mit ordentlich Selbstvertrauen ins Duell mit Ergenzingen gehen. „Wir haben im gesamten Spiel nichts zugelassen“, lobt Seedorf-Coach Ingrao die eigene Defensive und fügt abschließend hinzu: „Mir ist ein 1:0 lieber als ein 4:3“.