Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Klaus Mack (CDU) (im Vordergrund) beginnt als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Arten- und Naturschutz im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages mit der inhaltlichen Arbeit. Foto: Büro Mack

Der neue CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, Klaus Mack, hat mit arten- und naturschutzpolitischen Themen seine Arbeit als ordentliches Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz begonnen. Damit knüpft er an sein Engagement im Nordschwarzwald an.

Berlin/Calw/Freudenstadt - Der neue Bundestagsabgeordnete Klaus Mack hat mit arten- und naturschutzpolitischen Themen seine Arbeit als ordentliches Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz begonnen.

"Innerhalb der Ausschüsse werden jedem Abgeordneten konkrete Politikfelder zugeordnet, für die der Abgeordnete die Berichterstattung für seine Fraktion übernimmt", erläutert Mack die Arbeitsweise im Ausschuss. Besonders freut sich Klaus Mack, dass er als Berichterstatter für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion Arten-, Insekten- und Naturschutz sowie Landschaftspflege im Ausschuss verantwortet.

"Ich sehe hier optimale Anknüpfungspunkte an meine bisherige Arbeit als Vorsitzender des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, dem größten Naturpark in Deutschland. Dort haben wir die Belange des Naturschutzes, der Landwirtschaft, des Tourismus und des Klimaschutzes in Einklang miteinander gebracht und den Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Daran werde ich bei der inhaltlichen Arbeit im Ausschuss anknüpfen", kündigt Klaus Mack an.

Mack ist auf Habecks Vorschläge gespannt

Großschutzgebiete sind neben dem Naturpark auch der Nationalpark, Biosphärengebiete oder Nationale Naturerbe. Auch dieser Themenkomplex gehört künftig zu Macks Aufgabengebiet: "Vor dem Hintergrund einer geplanten Erweiterung des Nationalparks Schwarzwald in meinem Wahlkreis ist es eine spannende Herausforderung", sagt Mack. Darüber hinaus rückten bundesweite Projekte in den Fokus, beispielsweise das "Blaue Band", die Renaturierung von Fließgewässern und Auen an den deutschen Wasserstraßen oder das "Grüne Band", das nationale Naturerbe auf dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzstreifen. "Prozessschutz an besonders geeigneten Stellen zu verwirklichen, sollte Ziel einer nationalen Strategie sein", erläutert Mack.

Ein weiteres Thema in seiner Berichterstatter-Tätigkeit ist die naturverträgliche Energiewende: "Da die Grünen erhebliche Zielkonflikte beim Ausbau der regenerativen Energien haben, wird dies eine ganz spezielle Aufgabe in der Legislaturperiode sein." Wirtschaftsminister Robert Habeck habe erklärt, er wolle den Artenschutz mit dem Windkraftausbau versöhnen. "Auf seine Vorschläge, vor allem aber die daraus resultierende Diskussion an der Basis bin ich gespannt", sagt Mack.

"Müssen unsere Landschaftspfleger schützen"

Nachdem vor kurzem der dritte Wolf im Schwarzwald nachgewiesen wurde, kommt dem Bereich "Wiederansiedlungsmanagement Wolf" ein besonderes Augenmerk zu. "Wie entwickelt sich die Wolfspopulation, welche Auswirkung hat das auf die Weidetierhaltung und Landschaftspflege und welche Schutzmaßnahmen sind wirkungsvoll, sind Fragen, die mich als Berichterstatter beschäftigen werden. Wie man im Jagdrecht reagieren müsse, zählt beispielsweise dazu. Letztendlich müssen wir unsere Landschaftspfleger schützen", so der CDU-Abgeordnete.

Zum Aufgabengebiet gehört auch das Bestandsmanagement für den Kormoran und den Biber: "Die natürlichen Ressourcen zu erhalten und dabei kluge und nachhaltige Lösungen zu finden, bei denen Mensch und Natur im Einklang sind, ist eine große Herausforderung, zu der ich gerne meinen Beitrag leisten will", sagt Klaus Mack abschließend.