Start fürs Glasfasernetz in Riedöschingen (von links): Ortsvorsteher Robert Schey, Melanie Martin, Joachim Gärtner (beide Elvedi), Bürgermeister Markus Keller, Felix Gieger (Stiegeler), Stadtbaumeister Uwe Veit und Katrin Merklinger (Zweckverband). Foto: Zweckverband Breitbandversorgung

Darauf haben viele Blumberger gewartet: Schnelles Internet. Jetzt sind Riedöschingen und Kommingen versorgt. Der Ausbau wurde vor allem durch ein Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg möglich.

Die Bauarbeiten am kommunalen Glasfasernetz in den Blumberger Ortsteilen Kommingen und Riedöschingen sind fast abgeschlossen.

 

Zur offiziellen Inbetriebnahme begrüßte Bürgermeister Markus Keller bei der Lagertechnik-Firma Elvedi Riedöschingens Ortsvorsteher Robert Schey, Stadtbaumeister Uwe Veit, Felix Gieger vom Netzbetreiber Stiegeler und Katrin Merklinger vom Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar. Darüber informieren Zweckverband und Netzbetreiber in einer Pressemitteilung.

Melanie Martin von der Elvedi freute sich über das schnelle Internet: „Wir sind sehr zufrieden. Es hat vom Bau bis hin zum Wechsel zu Stiegeler alles bestens geklappt.“ Bürgermeister Markus Keller betonte die Wichtigkeit eines Glasfaseranschlusses sowohl für die Privatleute als auch die Unternehmen. Das hohe Tempo, mit dem die Stadtverwaltung den Ausbau vorangetrieben hat, zahle sich aus. „Blumberg und seine Ortsteile sind jetzt fast komplett mit Glasfaser versorgt.

Riedböhringen fehlt noch

Es fehlt nur noch Riedböhringen. Dort ist bislang erst das Gewerbegebiet angeschlossen. Wir müssen hier noch die Bewilligung des Antrages der Grauen-Flecken-Förderung abwarten.“

„Wir danken dem Zweckverband und der Stadtverwaltung, dass alles so gut funktioniert hat“, sagte Riedöschingens Ortsvorsteher Robert Schey. Einen besonderen Dank richtete er an die Firma Furkan Bau. Sein Kollege Matthias Sauter aus Kommingen, der aus beruflichen Gründen nicht dabei sein konnte, ließ ausrichten, dass die Baufirma eine wirklich gute Arbeit geleistet habe.

Informationen zum Anbieterwechsel im Rathaus

Für die Komminger und die ansässigen Unternehmen funktioniere jetzt Internetfernsehen ruckelfrei und Homeoffice sei ohne Einschränkungen möglich, was vor allem Familien mit Kleinkindern zugutekomme.

Felix Gieger vom Netzbetreiber Stiegeler berichtete, dass in Riedöschingen bereits circa 100 Kunden online sind. In Kommingen sind es etwa 40. Für alle, die noch weitere Informationen zum Anbieterwechsel benötigen, findet am Donnerstag, 26. Oktober, von 11 bis 18.30 Uhr, im Ortsvorsteherzimmer im Rathaus in Riedöschingen (Römerstraße 2), ein Beratungstag statt.

Förderung kam vom Land

„Ein Dank geht auch an den Bund und das Land Baden-Württemberg“, so Katrin Merklinger vom Zweckverband. „Ohne die großzügige Förderung wäre so ein Ausbauprojekt nicht möglich.“ Wie es in der Presseinformation heißt, sind 114 Eigentümer aus Kommingen vom Zweckverband angeschrieben worden. Davon haben sich 96 für einen Hausanschluss und sieben für eine Ablage entschieden. Aus Riedöschingen wurden 335 Eigentümer angeschrieben. Hier haben 280 einen Anschluss und 17 eine Ablage gewählt.

Förderantrag im „Weiße-Flecken-Programm“

Die Bauarbeiten begannen Mitte Juni 2022. Für den Ausbau wurden 15 000 Meter Rohranlagen hergestellt und 40 000 Meter Rohre und Rohrverbände verlegt. Für den Ausbau wurde ein Förderantrag im „Weiße-Flecken-Programm“ beim Bund sowie beim Land eingereicht.

Hier wurden Gebiete gefördert, deren Versorgungsleistung unter 30 Mbit pro Sekunde betrug. Die genauen Fördersummen werden erst nach Abschluss des Projektes anhand der tatsächlichen Baukosten berechnet.

Aktueller Stand

Breitbandversorgung
Ein Großteil von Blumberg und den Ortsteilen ist bereits mit schnellem Internet versorgt. In der Blumberger Kernstadt sowie in den Ortsteilen Zollhaus, Randen, Epfenhofen, Neuhaus, Nordhalden, Achdorf, Aselfingen, Überachen, Opferdingen, Hondingen und Fützen wurde laut Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar bereits der Anschluss an das kommunale Glasfasernetz umgesetzt. Ebenso im Gewerbegebiet in Riedböhringen. Hier sollen mithilfe des Grauen-Flecken-Programms große Teile des Ortes gefördert ausgebaut werden.