Alessa Maier gab gegen Emily Appleton alles, verlor aber ihre Partie. Foto: Kara

Am ersten Tag der Ladies Open in Hechingen waren die Lokalmatadorinnen des TC Hechingen im Einsatz. Beide verloren ihre Partien.

„Ich bin recht zufrieden. In Summe hätte ich mehr Spiele machen können, es war oft Einstand, aber sie hat dann die entscheidenden Punkte gemacht“, resümierte Alessa Maier vom TC Hechingen nach ihrer Partie gegen die Britin Emily Appleton.

 

Maier, die vom Veranstalter eine Wildcard bekam, verlor gegen die „Nummer 1“ der Qualifikation 2:6; 2:6. Wie schon in den vergangenen Jahren ging es für die 21-Jährige also gleich gegen eine top-gesetzte Spielerin. Während sie im vergangenen Jahr noch selbst die Losfee war, zog dieses Mal Gwendolyn Fedel. Maier schmunzelte: „Glück habe ich auf jeden Fall keins.“

Steigerung während der Partie

Bei herrlichem Sonnenschein fand Maier nur schwer in die Begegnung und lag schnell 0:5 hinten. „Ich war nicht nervös oder verkrampft, aber sie hat mir kaum Rhythmus gegeben. Mit der Zeit habe ich ihr Spiel besser verstanden.“ Maier machte dann zwei Spielgewinne in Folge, gab den ersten Satz aber trotzdem mit 2:6 ab. Gleich zu Beginn des 2. Satzes kassierte sie erneut ein Break, holte sich ihren Aufschlag aber schnell zurück. Einen Spielball zum 2:1 nutzte sie jedoch nicht und lief in der Folge wieder einem Break hinterher. Am Ende hieß es auch im 2. Durchgang 2:6.

„Ab dem ersten Spielgewinn ging es bergauf. Mit meinen Grundschlägen war ich recht zufrieden, mit dem Aufschlag nicht so“, erklärt Maier. Sie zieht auch einen Vergleich zum College-Tennis in den USA: „Dort geht es oft bis eine Spielerin den Fehler macht. Wenn ich hier zu kurz wurde, hat sie mich gleich bestraft.“ Am Dienstag wird Maier zusammen im Doppel mit Gwendolyn Fedel einen weiteren Auftritt haben.

Fedel verliert klar

Fedel, die zweite Spielerin des TCH, war in ihrer Partie auf verlorenem Posten. Gegen die an zwei gesetzte Russin Alevtina Ibragimova verlor sie 0:6; 1:6. So gab sie nach einem Doppelfehler sofort ihren Service ab – und auch in der Folge war ihre Fehlerquote deutlich zu hoch. Ihre 19-jährige Kontrahentin hingegen spielte fast fehlerlos und machte in den richtigen Momenten auch Druck. Trotz 40:0 verlor Gwendel auch ihr zweites Aufschlagsspiel und es hieß 0:3. Der 1. Satz endete zügig und ging 0:6 verloren.

Im 2. Satz konnte die TCH-Akteurin dann zum 1:3 verkürzen und damit ihren einzigen Spielgewinn verbuchen.