Bei Photosynthese wird Kohlendioxid in Sauerstoff umgewandelt (Symbol-Foto). Foto: Kalawin – stock.adobe.com

Ein widerstandsfähiger Forst hilft vor künftigen Hitze- und Trockenperioden, aber auch Starkregenereignissen, ist unser Leser Axel Hempfling überzeugt. Dem Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlendioxid als Gradmesser der Erderwärmung kann er hingegen wenig abgewinnen.

Der Pro-Kopf-Ausstoß an CO₂ ist ein ziemlich unsinniges Maß zur Beschreibung des weltweiten Treibhauseffekts.

 

Dem Erdklima ist es nämlich egal, wie viele Menschen wo wohnen. Im Gegenteil, wo mehr Menschen auf diesem Planeten versammelt sind, hat das für das Klima oft größere Auswirkungen. Man denke nur an das Smogproblem der Megacities Peking und Neu Dehli.

Windkraftgegner im Gefängnis

Je mehr Menschen aber in einem Land wohnen, desto geringer ist der Pro-Kopf-Ausstoß, weil der Nenner größer wird. Das ist einfache Mathematik.

Ein totalitäres Regime wie China zu loben, finde ich auch reichlich absurd. Dort gäbe es kein Bürgerbegehren und die Windkraftgegner wären schon lange eingesperrt.

Ein Lösungsvorschlag: sich gegen Windkraft und für den Erhalt unserer Wälder einsetzen, damit uns deren Klimaresilienz vor künftigen Hitze- und Trockenperioden und Starkregenereignissen schützt.

Axel A. Hempfling, Sulz

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