Starke Regenfälle habe in der Vergangenheit zugenommen und auch in der Region schwere Schäden verursacht. Foto: Sebastian Buck

In zwei Bürger-Informationsveranstaltungen stellt die Stadt Nagold ihr Starkregen-Risikomanagement vor.

Die Stadt Nagold hat ein Starkregen-Risikomanagement abgeschlossen, das mögliche Gefahren durch lokale Starkregenereignisse systematisch erfasst und bewertet. Ziel ist es, die Grundlage für kommunale und private Vorsorgemaßnahmen zu schaffen. Die Ergebnisse – insbesondere die erstellten Starkregen-Gefahrenkarten – werden im Rahmen zweier öffentlicher Informationsveranstaltungen vorgestellt.

 

Bereits im April 2023 gab es eine Informationsveranstaltung für das gesamte Stadtgebiet. Nun werden die Karten gezielt für die südlichen und nördlichen Stadtteile präsentiert: am Mittwoch, 9. Juli, ab 19 Uhr für die südlichen Stadtteile (Gündringen, Hochdorf, Iselshausen, Schietingen, Vollmaringen), in der Festhalle in Gündringen und am Donnerstag, 17. Juli, ab 19 Uhr für die nördlichen Stadtteile (Pfrondorf, Emmingen, Mindersbach) in der Gemeindehalle Pfrondorf.

Starkregenereignisse traten in den vergangenen Jahren vermehrt in den Sommermonaten auf, häufig in Verbindung mit intensiven Gewittern. Die kurzfristige Entstehung und lokale Begrenzung solcher Ereignisse erschweren die Vorhersage und erfordern entsprechende Vorsorge.

Praxisorientierte Empfehlungen

Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2017 ein Starkregen-Risikomanagement in Auftrag gegeben. Kernstück des Projekts sind die Starkregen-Gefahrenkarten. Zusätzlich wurde ein Handlungskonzept entwickelt, das praxisorientierte Empfehlungen enthält, wie Schäden durch Starkregenereignisse vermieden oder vermindert werden können.

Weitere Informationen und Ansprechpartner sind auf der Webseite der Stadt Nagold unter https://www.nagold.de/de/Wirtschaft-Bauen/Bauen-Energie/Starkregenrisikomanagement zu finden.