Robert Wagner führt gegen Greuther Fürth den Ball. Gleich in seinem ersten Spiel für die Sachsen gab es einen Sieg. Foto: Verein

Gleich in seinem ersten Spiel für Dynamo Dresden holte Robert Wagner wichtige Zähler im Abstiegskampf. Eine ungewöhnliche Frage gab es im Anschluss.

Mit Robert Wagner kommt die defensive Stabilität bei Dynamo Dresden zurück. Ob diese These zutrifft, lässt sich nach nur einem Einsatz für den neuen Verein noch nicht abschließend sagen. Doch das Debüt des Lahrer Profifußballers für den neuen Arbeitgeber verlief schon einmal vielversprechend.

 

Nach 90 Minuten – es war erst das dritte Mal, dass der 22-Jährige überhaupt in dieser Saison über die volle Spielzeit auf dem Feld stand – gab es am Samstag in der zweiten Bundesliga einen 2:0-Erfolg im enorm wichtigen Abstiegskracher – ausgerechnet gegen Wagners Ex-Kollegen von Greuther Fürth.

Dabei – Thema defensive Stabilität – spielte Dynamo erstmals überhaupt in dieser Saison zu Null. Für Wagner, der im zentralen Mittelfeld auch viele Abwehraufgaben übernimmt, war dies beim starken Debüt noch ein zusätzlicher Grund zur Freude.

Gute Mischung mit fußballerischen Lösungen

„Ich hab mich unglaublich darauf gefreut, dass die Rückrunde los geht. Die Atmosphäre hab ich vor der Partie und danach aufgesaugt, aber im Spiel hab ich mich voll konzentriert. Die Null zu halten, hatten wir uns fest vorgenommen und dass es gelungen ist, fühlt sich doppelt zu schön an. Wir haben die Mischung zwischen langen Bällen und fußballerischen Lösungen gut hinbekommen. Die Leistung war ordentlich. Die Passschärfe hat allerdings manchmal noch nicht gepasst“, fasste Wagner nach dem Sieg am MDR-Mikrofon zusammen.

Abschließend wollte der Reporter noch wissen, ob der Dynamo-Neuzugang schon ein Autogramm im Namen seines berühmten Doppelgängers gegeben hätte. „Das ist noch nicht passiert. Aber dass es da wohl eine Ähnlichkeit gibt, hab ich schon gehört“, so Wagner. Der Lahrer wird gerne mal mit dem Musik-Weltstar Ed Sheeran verglichen. Vielleicht wird er in Dresden ja auch bald wie ein Popstar gefeiert.