Es läuft. Die Wild Wings feiern den perfekten Start ins Neue Jahr. Torschütze Ken André Olimb (Nummer 40, vorne) lässt sich nach seinem Tor zur 3:2-Führung feiern. Foto: Eibner

Die Wild Wings haben am Sonntag in der DEL bei den Nürnberg Ice Tigers nach einer starken Leistung mit 6:3 gewonnen. Es war der dritte Sieg in Folge und der perfekte Start ins neue Jahr. Patrik Lundh spielt ab sofort für Färjestad BK (Schweden).

Bei den Wild Wings gab der neue Angreifer Brett Pollock ein gelungenes Debüt mit einem Treffer in einer Reihe mit Kapitän Travis Turnbull und Manuel Alberg. "Es ist ein gutes Gefühl, gleich im ersten Spiel mit dem neuen Team zu gewinnen und ein Tor zu machen", freute sich Brett Pollock.

Die Nachricht der Wild Wings an Silvester, dass der Vertrag mit Angreifer Patrik Lundh in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde, war keine Überraschung mehr. Sportdirektor Christof Kreutzer erklärte: "Leider hat es für beide Seiten nicht so funktioniert. Dennoch hatten wir mit Patrik einen guten Eishockeyspieler mit einem ausgezeichneten Charakter." Lundh spielt nun – wie erwartet – für den schwedischen Erstligisten Färjestad BK.

Turnbull erzielt das 1:1

Mit einem sehenswerten Schuss überwand Nürnbergs Charlie Jahnke Wild-Wings-Keeper Joacim Eriksson zum 1:0 nach vier Minuten. Doch dann gehörte das erste Drittel den Gästen, die mit viel Spielfreude effektiv waren. Travis Turnbull schoss zum 1:1-Ausgleich (14.) in Überzahl ein. Colby Robak hatte seinen Kapitän vorzüglich bedient. Und dann war Brett Pollock beim 2:1 – nach Vorarbeit von Manuel Alberg – zur Stelle. Mit diesem Ergebnis ging es auch ins zweite Drittel, in dem ebenso richtig Feuer drin war.

In der 24. Minute erlebte der große Könner Eriksson einen schwarzen Moment. Einen harmlosen Schuss von Marko Friedrich ließ der Schwede am kurzen Eck passieren – Tim Fleischer sagte danke zum 2:2.

Zum zweiten Mal in Überzahl überwanden die Wild Wings (Torschütze Kevin André Olimb) Nürnbergs Keeper Niklas Treutle zum 3:2 (36.). Die Franken glichen nur 31 Sekunden später durch Daniel Schmölzle zum 3:3 aus. "Es läuft ausgeglichen. Die Kleinigkeiten werden das Spiel entscheiden", war sich Maximilian Hadraschek vor dem Schlussabschnitt sicher.

Traumtor von Huß

Und die Wild Wings? Sie agierten weiterhin stark. Das 4:3-Solo von Johannes Huß, als vier Nürnberger zu Slalomstangen auf dem Eis mutierten – ein Augenschmaus (48.). Tylor Spink (51.) sorgte für das 5:3. Alex Karachun traf (59.) per empty-net-goal zum 6:3. Besser geht ein Start ins neue Jahr nicht mehr.

. Tore: 1:0 Jahnke (3:23), 1:1 Turnbull (13:49/5:4), 1:2 Pollock (18:21), 2:2 Fleischer (23:04), 3:2 Olimb (35:54/5:4), 3:3 (Schmölz (36:21/5:4), 3:4 Huss (47:05), 3:5 Tylor Spink (50:01), 3:6 Karachun (58:59/5:6). Strafen: Nürnberg:14 – Wild Wings: 10. Schiedsrichter: Sirko Hunnius/Marian Rohatasch.