Vielerorts in der Ortenau sind wie hier in Offenburg Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz. Foto: Einsatz-Report 24

Extremwetter mit Sturmböen und Eisregen wird in Deutschland erst am Donnerstagabend erwartet. Im Ortenaukreis sind die Winterdienste bereits am frühen Morgen unterwegs.

Im Vorfeld des heranziehenden Sturmtiefs fiel in der Region viel Schnee, die Straßen waren teils spiegelglatt – und riefen die Einsatzkräfte auf den Plan.

 

Unter anderem in Offenburg sind die Räum- und Streudienste seit etwa 3.30 Uhr im Großeinsatz. Mit Schneepflügen und Streufahrzeugen werden Hauptverkehrsstraßen, Zufahrten und wichtige Knotenpunkte geräumt und mit Salz behandelt, um ein Verkehrschaos im morgendlichen Berufsverkehr möglichst zu verhindern.

Lage bleibt angespannt

Trotz der Maßnahmen bleibt die Lage angespannt. In den Morgenstunden herrschen weiterhin Minusgrade, was die Glättegefahr zusätzlich erhöht. Im weiteren Tagesverlauf dürfte sich die Situation noch deutlich verschärfen.

Gefahr von Eisregen und Blitzeis

Mit Eintreffen des angekündigten Sturmtiefs wird im Südwesten mit gefährlichem Eisregen und Blitzeis gerechnet, begleitet von teils stürmischen Böen.

Schwere Sturmböen erwartet

Während in Baden-Württemberg Eis und Sturm dominieren, erwartet der Deutsche Wetterdienst im Nordosten Deutschlands eine massive Schneefront mit starken Schneefällen und schweren Sturmböen. Dort könnten sich lokal blizzardartige Bedingungen mit erheblichen Schneeverwehungen entwickeln.