Darauf einen Espresso: Mit einer Trommel frisch gerösteter Kaffeebohnen weihte der Dikome-Kamerun-Verein in der Grienmatt seine neue Kaffee-Manufaktur ein.
„Wir haben es geschafft“, freute sich ein überglücklicher Vorsitzender Richard Renz, als er am Mittwochabend im Beisein von zahlreichen Helfern und Unterstützern die neuen Räumlichkeiten feierlich in Betrieb nahm.
Umzug in sechs Monaten
Nach der Kündigung der bisherigen Kaffeecenter-Räume im ehemaligen Arlington-Areal in Langenau sei es in gerade mal sechs Monaten gelungen, mit (Kaffee-)Sack und Pack vom bisherigen Standort in Langenau nach Fahrnau umzuziehen. Insgesamt 25 Tonnen Maschinen und Material habe der Verein umquartieren müssen. Eine „besondere Herausforderung“ sei es gewesen, die ebenso wertvolle wie schwergewichtige Röstmaschine unbeschadet ab- und wieder neu aufzubauen.
Und nicht nur das. Am neuen Standort in der Grienmatt waren zudem „umfangreiche Vorarbeiten“ notwendig – das Gebäude musste gründlich gereinigt, neu gestrichen und mit einem Gasanschluss versehen werden. „Es war eine Heidenarbeit“, sagte Renz.
„Enormer Zeitdruck“
Bei alldem stand der Verein nach Angaben des Vorsitzenden unter „enormem Zeitdruck“. Sollten die vielen Kunden unter dem Umzug doch nicht leiden, sondern weiterhin „ohne Unterbrechung“ röstfrischen Kaffee beziehen können. „Das ist uns auch gelungen“, freute sich Renz.
Zum einen hätten die ehrenamtlichen Helfer bereits im Januar „kräftig“ vorgeröstet und somit den Kaffeenachschub während der Umzugsphase sichergestellt. Und zum anderen habe man dank der flinken Umzugsmannschaft die Röstung nur drei Wochen unterbrechen müssen. Renz: „Wir hatten keinerlei Engpässe zu verzeichnen, das war eine Glanzleistung. Die Kaffee-Manufaktur in Langenau ist Geschichte, jetzt sind wir in unserem schönen neuen Zuhause angekommen“, zeigte sich der Vorsitzende zufrieden und bedankte sich bei der Familie Hänßler, die dem Verein dort rund 25 Jahre lang eine Heimat geboten habe.
Renz machte keinen Hehl daraus, dass sich die langwierige Suche nach einer neuen Unterkunft schwierig gestaltet und für den Dikome-Kamerun-Verein zeitweise eine „gewisse Tragik“ dargestellt habe.
„Eine großartige Sache“
Umso größer sei die Freude gewesen, als Bauunternehmer Wilfried Blum die neuen Räume in der Grienmatt angeboten und bei den notwendigen Sanierungs- und Umbauarbeiten kräftig mitgeholfen habe – durch personelle und maschinelle Unterstützung. „Das war eine großartige Sache“, bedankte sich Renz bei Wilfried Blum und überreichte ihm einen gut gefüllten Geschenkkorb. In seinen Dank schloss er neben den vielen ehrenamtlichen Helfern des Vereins auch Planer Dietmar Matt ein, der für die Genehmigung des Projekts „unzählige Nachtschichten“ geleistet habe, sowie die Stadt Schopfheim.
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