Nach der Insolvenzanmeldung des Spielwarenhändlers Rofu ist klar, wie es – zumindest aktuell – mit den Standorten weitergeht. Das gilt für Albstadt-Ebingen.
Der Spielwarenhändler Rofu Kinderland ist insolvent. Die Suche nach einem Investor hat begonnen. Geplant ist dem Unternehmen zufolge eine Insolvenz in Eigenverwaltung.
Auch in Albstadt-Ebingen betreibt die Kette einen Standort - deutschlandweit sind es mehr als 100 Filialen mit etwa 2000 Beschäftigten.
Der Standort in Albstadt hat weiter geöffnet „und unsere Mitarbeiter sind weiter für die Kunden da“, erklärt ein Rofu-Unternehmenssprecher unserer Redaktion auf Anfrage. „Wir werden alle Umsatz- und Kostenpositionen genau analysieren und Sanierungsmaßnahmen prüfen.“
Rofu-Standorte weiterhin geöffnet
Demzufolge könnten Kunden in Ebingen und darüber hinaus weiterhin in den Filialen einkaufen.
Über das Insolvenzgeld sind die Gehälter der Mitarbeiter nach Unternehmensangaben für die kommenden drei Monate gesichert.
Erst im vergangenen Dezember war die Geschäftsführung bei Rofu neu aufgestellt worden. Als Ziel war damals unter anderem die Fokussierung auf den stationären Handel ausgegeben worden.