Letzter Öffnungstag ist der 30. Januar 2026. Foto: Gern

Der Standort in der Sigmaringer Straße in Albstadt-Ebingen wird geschlossen. Damit fällt ein weiterer Lebensmittelmarkt in kurzer Zeit weg.

Der Discounter Aldi schließt eine seiner Filialen in Albstadt – und zwar endgültig. Von einem Neubau oder Umbau ist nicht die Rede. Somit ist am 30. Januar 2026 Schluss in der Sigmaringer Straße in Ebingen, wie das Unternehmen unserer Redaktion auf Anfrage bestätigt.

 

Aldi Süd überprüfe „in regelmäßigen Abständen seine Filialen, um sicherzustellen, dass sie für Kunden und Kundinnen möglichst gut erreichbar sind“, erklärt eine Aldi-Süd-Sprecherin. Zudem müssten sich die Discounter-Standorte „optimal in das Filialnetz einfügen“. Im Zuge dessen könne es vorkommen, dass bestehende Standorte schließen, heißt es weiter. Aldi Süd mit Sitz in Mülheim an der Ruhr betreibt rund 2000 Filialen in Süd- und Westdeutschland.

Andere Jobsfür Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Für die Filiale in der Oststadt fiel die Entscheidung nun negativ aus. Sie wird am Freitag, 30. Januar 2026, zum letzten Mal geöffnet haben.

Noch 2017 hatte Aldi den dortigen Standort erweitern wollen, das Stadtplanungsamt Albstadt verweigerte jedoch die Zustimmung – und das Verwaltungsgericht Sigmaringen gab am Ende der Stadt Recht.

Entlassungen wird es nach Angaben von Aldi Süd dagegen nicht geben. „Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verstärken anschließend die Teams der umliegenden Filialen“, berichtet die Sprecherin.

Neben Aldi schließt auch Kaufland in Albstadt

In Albstadt und Umgebung betreibt Aldi Süd einige weitere Standorte. Die drei nächstgelegenen Filialen liegen in Albstadt-Truchtelfingen in der Rudolf-Diesel-Straße, in Albstadt-Ebingen in der Silberdistelstraße und in Meßstetten, Am Hartheimer Weg.

Mit der Filiale verabschiedet sich einer von zwei Lebensmittelmärkten in Ebingen in kurzer Zeit. Mitte Dezember hatte Kaufland seine Filiale in der Kientenstraße geschlossen. Der Standort soll – so die bisherigen Kaufland-Pläne – ab Februar abgerissen werden. Die Arbeiten werden inklusive Neubau etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen, wie das Unternehmen unserer Redaktion im November berichtet hatte. Für die Kaufland-Mitarbeiter bedeutete das Kündigungen. Rund 80 Beschäftigte waren nach Unternehmensangaben betroffen.