Kurze und klangvolle Namen machten 2024 das Rennen um den beliebtesten Vornamen in Freiburg.
Wie in den Jahren zuvor erblickten in Freiburg mehr Jungen (2846) als Mädchen (2664) das Licht der Welt. Die Liste der meistgewählten Jungennamen hält nur wenige Überraschungen bereit. Noah ist wie bereits im Vorjahr unangefochtener Spitzenreiter, der Name wurde 2024 insgesamt 59 Mal vergeben. Mit einigem Abstand folgt Luca/Luka (43). Der dritte Platz geht an Leon (42), der seinen Rang aus dem Vorjahr verteidigen konnte.
Im Vergleich zu den männlichen Vornamen verteilten Freiburger Eltern Mädchennamen gleichmäßiger. Die Liste führt Sophia/Sofia mit 35 neugeborenen Namensträgerinnen an, 2023 rangierte sie noch auf Platz zwei. 31 Mal entschieden sich Eltern 2024 für Ella, die damit vom vierten auf den zweiten Platz vorrückt. Dahinter folgen mit 30 Neueintragungen Clara/Klara und Mila.
Auch außergewöhnliche Namen dabei
Manche Freiburger Eltern suchten außergewöhnliche Namen aus. Bei der Wahl eines Mädchennamens ließen sich etliche von der Botanik inspirieren: Der französische Vorname Capucine bezeichnet auch die Brunnenkresse, Hadassa ist hebräisch für Myrtenbaum und Anthea bedeutet auf Altgriechisch „die Blütenreiche“.
Außergewöhnliche Jungennamen spielten besonders häufig auf Willensstärke und Durchsetzungskraft an: 2024 wurden Neugeborene mit den Namen Torin, irisch für „Anführer, Leiter“, und Felyo, eine Abwandlung des bulgarischen Wortes für „bedeutender Mann“, beim Standesamt gemeldet. Ein Mädchen trägt den Beinamen „Orca“, benannt vermutlich nach der größten heute vorkommenden Art der Delfine. In Anspielung auf den König von England aus dem 12. Jahrhundert, Richard I., erhielt ein Junge 2024 den Zweitnamen „Löwenherz“.