Beim fünften Fischer-Stakeholder-Dialog diskutierten rund 30 interne und externe Experten aktuelle Fragen des Nachhaltigkeitsmanagements. Foto: Fischer

Das Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmensgruppe Fischer hatte zum fünften Fischer-Stakeholder-Dialog eingeladen.

18 einflussreiche Experten aus Wirtschaft, Kommunen, Bildung, NGO und Vereinswesen kamen am Standort in Tumlingen zusammen. Sie warfen im Rahmen eines konstruktiven Dialogs einen Blick auf die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens.

„Professionell, vorbildlich, engagiert und im Reifegrad gegenüber anderen Unternehmen sehr weit fortgeschritten“, so beschrieb Teilnehmerin Sarah Krüger von der Landesbank Baden-Württemberg das Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmensgruppe Fischer. Marc Sven Mengis, Geschäftsführer für Personal, Nachhaltigkeit und Gebäudemanagement bei Fischer und Christian Ziegler, Bereichsleiter für Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie, begrüßten sie und weitere 17 Gäste zu den zweitägigen Gesprächen. Sie alle vereint ein großes Interesse am Thema Nachhaltigkeit.

Kontinuierliche Verbesserungen bei Nachhaltigkeit

„Der Stakeholder-Dialog ist ein wichtiges Instrument für uns. Wir können damit kontinuierliche Verbesserungen beim Thema Nachhaltigkeit gewährleisten. Wir zeigen auf, welchen Weg wir als Unternehmensgruppe schon gegangen sind. Zum anderen erhalten wir einen konstruktiv kritischen Blick von außen. Das bringt uns weiter“, sagt Christian Ziegler.

Zu den diesjährigen Stakeholdern gehörten unter anderem Interessensvertreter und Nachhaltigkeitsexperten von BASF, dem VfB Stuttgart, der Landesbank Baden-Württemberg, der Stabstelle Kommunikation und Kreisentwicklung des Landkreises Freudenstadt, der ÖkoMedia , der Alba Supply Chain Management, des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg oder von Schwörer Haus.

Zentrale Themen des Dialog-Formats, das alle zwei Jahre in Tumlingen stattfindet, waren in diesem Jahr die Nachhaltigkeitsstrategie der Unternehmsgruppe Fischer sowie die vereinheitlichten Berichtsstandards nach dem sogenannten Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Nach diesem EU-Standard müssen Unternehmen je nach Größe und öffentlichem Interesse spätestens ab dem 1. Januar 2026 über ihre Aktivitäten in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales berichten. Sie werden in einer Wesentlichkeitsanalyse ermittelt und künftig auch extern geprüft.

„Viele Unternehmen müssen nun einer Vielzahl an Anforderungen gerecht werden, unterschiedliche Unternehmensbereiche harmonisieren und alle auf eine gemeinsame Datenbasis stellen und dies stetig überprüfen. Das stellt viele vor große Herausforderungen. Auch hier hilft der Austausch und das Voneinander lernen ungemein“, erklärt Christian Ziegler zusammenfassend.