Marie-Luise Karle (Dekansstellvertreterin, von links), Dekan Ulrich Dewitz, der bisherige Vorsitzende Tobias Schlier, der neue Vorsitzende der Bezirkssynode des evangelischen Kirchenbezirks Rottweil Bernd Schmidtchen und Schuldekan Hans Jörg Dieter. Foto: Gruber

Der evangelische Kirchenbezirk Rottweil reicht von Empfingen bis Geisingen. Im Sulzer Stadtteil Holzhausen hat sich die Synode jetzt neu konstituiert.

Nach der Kirchenwahl haben sich nicht nur die Zusammensetzungen der Kirchengemeinderäte vor Ort verändert, auch die Kirchenbezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Rottweil musste sich neu konstituieren. Bei dieser ersten Sitzung trafen sich knapp 90 Synodale in der Panoramahalle in Holzhausen, außerdem viele Gäste und nicht stimmberechtigte Mitglieder.

 

Ergebnisse liegen schnell vor

Synodale sind die Abgeordneten aus den örtlichen Kirchengemeinden des Kirchenbezirks. In der Regel ein Pfarrer und ein gewähltes Mitglied je Kirchengemeinde. Die Kirchenbezirkssynode berät und entscheidet über grundlegenden Angelegenheiten des Evangelischen Kirchenbezirks Rottweil, zum Beispiel Haushaltsplan und Jahresabschlüsse.

Nach dem Eröffnungsgottesdienst, den Dekansstellvertreterin Marie-Luise Karle hielt, galt es beim ersten Treffen vor allem, Gremien, Ausschüsse und Arbeitsgruppen zu besetzen. Diese Wahlen wurden digital abgehalten, so dass Auszählungsergebnisse recht schnell vorlagen.

Als Vorsitzender für die Bezirkssynode wurde Bernd Schmidtchen aus Vöhringen gewählt. Dekan Ulrich Dewitz freute sich über die Wahl, dankte dem neuen Vorsitzenden und konnte nach diesem Wahlgang die Leitung der Bezirkssynode direkt an Bernd Schmidtchen übergeben. Dieser führte souverän durch den weiteren Abend und die zahlreichen Wahlvorgänge.

Auch der Dank an den bisherigen Vorsitzenden, Tobias Schlier, kam nicht zu kurz. Er hatte sich den Abend über im Hintergrund zusammen mit dem Wahlausschuss um die digitale Abwicklung der Wahl gekümmert. Mit Gedanken zur Jahreslosung aus dem Buch Offenbarung: „Gott spricht: Siehe ich mache alles neu!“ beendete Bernd Schmidtchen die erste Sitzung der neugewählten Bezirkssynode.