Schon einige gegenseitige Besuche fanden in den beiden Gemeinden Plescop und Schonach statt. Der Jugendgemeinderat aus Frankreich war kürzlich zu Gast bei Bürgermeister Jörg Frey im Schonacher Rathaus. (Archivfoto) Foto: Gemeinde Schonach

Das Ansinnen gibt es schon länger, jetzt aber kommt offizielle Unterstützung von Verwaltung und Gemeinderat. Dafür nimmt man ein ganz besonderes Datum ins Visier.

Aus der französischen Gemeinde Plescop in der Bretagne gibt es seit mehreren Jahren immer wieder Besuche und Anfragen nach einer offiziellen Partnerschaft mit der Gemeinde Schonach. Nun kommt Bewegung in die Sache.

 

Seitens des Gemeinderats wurde als Grundlage zur Bedingung gemacht, dass eine solche Partnerschaft von privater Seite getragen und aktiv gelebt werden müsse. Nach einem aktiven Austausch von mehreren Seiten und der Gründung des Fördervereins Schonach-Plescop stellte dieser nun den Antrag an die Gemeinde, eine offizielle Städtepartnerschaft zwischen den beiden Gemeinden zu gründen.

Die Verwaltung sieht das Ganze nun positiv und gab zu bedenken, dass aufgrund der unruhigen Zeiten jetzt ein richtiger und vielleicht auch wichtiger Zeitpunkt gekommen sei, durch eine Städtepartnerschaft ein Signal zur Völkerverständigung zu senden. Das 750-jährige Bestehen mit Feierlichkeiten und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2025 sei auch ein guter Zeitpunkt, um dies nun umzusetzen. Der Wunsch nach einer Partnerschaft kam auch offiziell seitens der Gemeinde Plescop. Bürgermeister Jörg Frey freute sich, dass viele Mitglieder des Freundeskreises und sogar Besuch aus Plescop der jüngsten Gemeinderatssitzung beiwohnten. Er bekräftige, dass die Voraussetzungen, die der Rat für eine Partnerschaft forderte, Dank des sehr aktiven Vereins gegeben seien.

Städtepartnerschaft im Jubiläumsjahr

Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat nun vor, noch möglichst im Jubiläumsjahr die Städtepartnerschaft zu begründen und mit einem Dokument zu bestätigen. Entsprechende Haushaltsmittel sind im Haushalt 2025 vorgesehen.

Der Gemeinderat stimmte dem Ansinnen einhellig zu. Frey erklärte, dass man alles notwendige in die Wege leiten wird, um die Urkunden im Jubiläumsjahr zu unterzeichnen.