St. Georgen erhält im Rahmen der Städtebauförderung eine Fördersumme von 3,6 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen Projekte im städtebaulichen Erneuerungsgebiet vorangebracht werden.
Die Bergstadt profitiert in diesem Jahr deutlich von der Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg. Insgesamt fließen mehr als 5,6 Millionen Euro in vier Kommunen des Schwarzwald-Baar-Kreises – Villingen-Schwenningen, St. Georgen, Gütenbach und Tuningen. Die Stadt St. Georgen erhält dabei 3,6 Millionen Euro zur Weiterentwicklung seines städtebaulichen Erneuerungsgebiets in der Innenstadt.
Die Fördermittel stammen aus dem Programm „Städtebauförderung 2026“, für das landesweit 270,63 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln bereitgestellt werden. Damit werden 307 Projekte in 283 Kommunen unterstützt – von bezahlbarem Wohnraum über Klimaschutzmaßnahmen bis hin zur Stärkung von Ortskernen und öffentlichen Räumen.
Weiterentwicklung der Innenstadt
In St. Georgen sollen die Mittel vor allem in zentrale Bau- und Sanierungsprojekte fließen. Bürgermeister Michael Rieger zeigt sich sehr erfreut über die Fördersumme. Ein Schwerpunkt ist die Sanierung des Rathauses, die mit der Förderung deutlich vorangebracht werden kann. Darüber hinaus wird in das Fachwerkgebäude „Roter Löwen“ investiert. Geplant sind dort unter anderem neue Außenanlagen sowie Fahrradstellplätze.
Ein weiterer wichtiger Baustein des Programms ist die Unterstützung privater Eigentümer in der Innenstadt, sagt Rieger. Auch hier sollen mit Hilfe der Fördergelder Gebäude modernisiert und instandgesetzt werden.