Können auf ein solides Geschäftsjahr 2024 zurückblicken (von links): Hans Kech, Gerd Maier, Timo Hirt, ZVK-Verbandsvorsitzender Ralf Ulbrich, ZVK-Geschäftsführer Gregor Gülpen und Tobias Lange. Foto: Zweckverband Keckquellen

Der Zweckverband Keckquellen (ZVK) hat seinen Jahresabschlussbericht für das Geschäftsjahr 2024 vorgelegt. Seine Schatten wirft bereits der Neubau des Wasserwerks voraus.

Der Zweckverband Keckquellen (ZVK) hat seinen Jahresabschluss im Deißlinger Hagestall verabschiedet. Die Fördermenge im Jahr 2024 belief sich auf 692 Tausend Kubikmeter (Tm³), was einen Rückgang von 19,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (856,6 Tm³) darstellt. Die ursprünglich geplante Fördermenge von 918,4 Tm³ wurde somit deutlich unterschritten.

 

ZVK-Geschäftsführer Gregor Gülpen führt dies auf zwei Ereignisse zurück: „Wir mussten im Jahr 2024 zwei unvorhergesehene Betriebsunterbrechungen aufgrund technischer Defekte hinnehmen. Ein defekter Frequenzumrichter sowie durch einen Blitzeinschlag zerstörte Stromleitungen und eine beschädigte Bedieneinheit der Chlordioxidanlage führten zu einer Stillstandzeit des Wasserwerks von insgesamt 112 Tagen im Geschäftsjahr 2024. Dies wirkte sich auf die gesamte Absatzmenge im Jahr 2024 aus.“

Der durchschnittliche Wasserpreis lag 2024 bei 36,10 Cent/Kubikmeter. Dies ist unter dem Planansatz von 39,51 Cent/Kubikmeter. Ungeachtet der Herausforderungen konnte der Zweckverband Keckquellen die stabile und zuverlässige Wasserversorgung jederzeit aufrechterhalten.

ZVK-Verbandsvorsitzender Ralf Ulbrich zieht ein positives Fazit über das abgelaufene Geschäftsjahr. „Wir können auf ein solides Jahr 2024 zurückblicken und danken allen Mitarbeitern der SVS und Geschäftsführer Gregor Gülpen für die Betriebsführung und die Sicherstellung der Versorgungssicherheit.“

Neubau des Wasserwerks

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Verbandsversammlung war der Neubau des Wasserwerkes in der Nähe des Hochbehälters Gärtle. Tobias Lange, Bereichsleiter Netze der SVS, informierte die Verbandsmitglieder über den aktuellen Planungsstand. Im Herbst 2025 werden die Vorplanungen in der kommenden Versammlung vorgestellt und erörtert.

Bis zum Jahr 2029 soll das neue Wasserwerk entstehen, das mit einer Ultrafiltrationsanlage ausgestattet sein soll. Das neue Wasserwerk an den Keckquellen soll bis 2029 in Betrieb gehen.