Die neuen Strukturen bei der Stadt Rottenburg sollen den Fokus stärker auf die wirtschaftliche Entwicklung legen.
Die Förderung von Gewerbebetrieben und Innenstadt rücken enger zusammen: Der Bereich Citymanagement ist künftig in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung direkt bei Finanz- und Bildungsbürgermeisterin Manuela Beck angesiedelt. Die Aufgaben übernimmt dort Annabelle Francisco, die als Citymanagerin zentrale Ansprechpartnerin für die Belange der Innenstadt ist.
Mit der Neuordnung verfolgt die Stadt das Ziel, bestehende Themenfelder enger miteinander zu verzahnen und Synergien besser zu nutzen, wie es in einer Mitteilung heißt. Insbesondere sollen Leerstandsmanagement, die Ansiedlung von Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie sowie die Betreuung bestehender Betriebe künftig gebündelt bearbeitet werden.
Nun eine Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Zuvor waren die innenstadtrelevanten Aufgaben bei der WTG angesiedelt, während die Zuständigkeit für Gewerbegebiete und Ortschaften bei der Wirtschaftsförderung lag. Annabelle Francisco, die zuvor bei der WTG tätig war, bildet nun gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Andreas Lanio die Stabsstelle Wirtschaftsförderung.
Durch die organisatorische Zusammenführung im direkten Zuständigkeitsbereich von Bürgermeisterin Beck sollen Abläufe vereinfacht und Zuständigkeiten auch nach außen klarer erkennbar werden indem die Aufgaben in einem Dezernat und einer Stabstelle gebündelt sind. Gleichzeitig bleibt das Citymanagement eng mit den Bereichen Stadtmarketing, Veranstaltungen und Tourismus vernetzt, die im neu gebildeten Amt für Kultur und Tourismus gebündelt wurden. Zudem findet ein regelmäßiger Austausch mit dem Stadtplanungsamt, und dem Ordnungsamt und dem HGV statt.
Vorhandene Synergien nutzen
Bürgermeisterin Manuela Beck betont: „Mit der Bündelung des Citymanagements in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung schaffen wir klare Zuständigkeiten und nutzen vorhandene Synergien. Unser Ziel ist es, die Entwicklung der Innenstadt noch stärker aus einer Hand zu begleiten und damit die Attraktivität des Standorts Rottenburg weiter zu erhöhen.“
Ergänzend werden im Bereich Citymanagement konkrete Maßnahmen weiter ausgebaut: Die Unterstützung von Pop-up-Store-Konzepten wird gezielt fortgeführt, um Leerstände flexibel und kreativ zu beleben und neuen Geschäftsideen eine niedrigschwellige Erprobung zu ermöglichen. Zudem soll der direkte Austausch mit Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern sowie Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern intensiviert werden – etwa durch regelmäßige Dialogformate und individuelle Beratung.