Am zweiten Turniertag des Horber Stadtteilpokals waren vor allem die Teams der Gruppe B gefordert. Hier startete auch Titelverteidiger SG Felldorf-Bierlingen in den Wettbewerb.
Torreich wurde der Sonntagabend eingeläutet. Erst siegte der VfL Hochdorf gegen die SGM Dettlingen-Bittelbronn/Dießen mit 5:1, danach bekam die SGM Göffelfingen-Baisingen, die zum ersten Mal dabei ist, vom FC Horb sechs Tore eingeschenkt.
Kurz darauf legte die SG Felldorf-Bierlingen gegen die SG Altheim/Grünmettstetten 2 los und ging auch nach wenigen Sekunden in Führung, tat sich dann aber schwer gegen die disziplinierte Zweitvertretung des Turnierausrichters. Ein Handspiel des Keepers an der Mittellinie brach aber den Bann und in Überzahl zog Felldorf-Bierlingen auf 3:0 davon, allerdings sorgte ein rüdes Foul dazu, dass wieder Gleichzahl auf dem Feld herrschte, aber ein Torwarttor von Leon Beuter zum 4:0 machte den Auftaktsieg der SG perfekt.
Mischmannschaft
Trainer Ümit Dagistan, der im vergangenen Jahr beim Turniersieg gar nicht dabei war, hatte direkt „Bock“ selbst zu kicken, doch nach seinem Achillessehnenriss ist der 39-Jährige derzeit noch im Aufbautraining. Das Verletzungspech beim Bezirksligisten ist auch Grund, dass Dagistan nicht das Ziel Titelverteidigung ausgerufen hat, sondern einfach hofft, dass seine Truppe verletzungsfrei durchkommt. „Wir sind mit einer Mischmannschaft aus Erster und Zweiter da.“ Nur sieben Spieler hatte er am Sonntag zur Verfügung und für Montag sieht es ähnlich aus. „Wir wollen aber trotzdem eine ordentliche Platzierung erreichen“, so Dagistan, der begeistert war von der Aufmachung des Stadtteilpokals. „Es macht echt was her.“
Im Spiel darauf rangen die starken Hochdorfer der SG Felldorf-Bierlingen ein 2:2 ab und waren dem Sieg am Ende sogar näher. Im letzten Spiel des Abends war der Titelverteidiger wieder in der Spur und siegte gegen Turnierneuling Göttelfingen/Baisingen mit 3:0.
In den Pausen war am Sonntag ganz feiner Fußball zu beobachten, als Fußball-Freestyle im Fokus stand. Jan Rüdenauer gehört zu den besten Freestylern Deutschlands und ist erst 18 Jahre alt. Er war bereits 2023 Deutscher Meister der U18. Bei seinem Auftritt hielt Rüdenauer mit erstaunlichem Feingefühl den Ball in der Luft, während er teils akrobatische Posen einnahm.
Weiter geht es am Montag, 29. Dezember, mit dem dritten Turniertag.