Der Stadtseniorenrat Wildberg kann auf sein 15-jähriges Bestehen zurückblicken. In diesen 15 Jahren hat die Organisation einiges in der Stadt bewegt – von Notfalldosen bis zum Bürgertreff-Café.
Bereits 2007 fand ein erstes Treffen mit Bürgermeister Ulrich Bünger und Hansjörg Hummel statt. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kreisseniorenrates trieb Hummel die Idee eines Stadtseniorenrats damals maßgeblich voran. Die Gründung des Vereines erfolgte schließlich im Mai 2008. Zum ersten Vorsitzenden wurde Harald Kindermann gewählt. Sein Nachfolger Jürgen Köppel übte dieses Amt bis 2011 aus. Es folgte eine Zeit, in der es keinen ersten Vorsitzenden gab, und die Arbeit durch zwei Stellvertreter übernommen wurde.
Wacker führt den Verein
Seit 2017 wird der Verein durch Erhard Wacker als erster Vorsitzender geführt. Anfangs fanden viele Aktivitäten des Vereines im HL-Gebäude und später im alten Feuerwehrgerätehaus statt, die vergangenen Jahre dann im Dorfgemeinschaftshaus in Schönbronn.
Der Vorstand findet sich am 1. Dienstag im Monat im Bürgersaal des Rathauses zu seiner Ausschusssitzung ein. Im Bürgertreff-Café, jeden 3. Donnerstag im Monat, werden bei Kaffee und Kuchen Informationen, Vorträge zu verschiedenen Themen oder Reiseberichte angeboten.
Zertifizierung von Betrieben
Im Laufe seines Bestehens konnte der Verein in vielen Bereichen aktiv werden. Als Beispiele seien die Zertifizierung von Betrieben im Blick auf altersgerechten Service, Hilfen bei der Terminfindung für die Coronaschutzimpfung und Einführung von Lupen und eines Bücherregales im EDEKA genannt.
Ein außergewöhnliches Projekt sind die Notfalldosen, die mit Unterstützung verschiedener Firmen, Banken und der Stadt Wildberg bis heute an Interessierte abgegeben werden können. In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis auf die Notfallkarte, welche im Mitteilungsblatt als Beilage verteilt wurde und auf der Homepage des Stadtseniorenrates als Download zur Verfügung steht. Hier finden sich auch viele weitere Informationen und Links zu wichtigen Themen.
Rundgänger waren kleine Höhepunkte
Kleine Höhepunkte der vergangenen Jahre waren die Rundgänge in den Wildberger Stadtteilen, in Sulz mit Heiderose Dittus, in Schönbronn mit David Mogler, in Gültlingen mit Fritz Waiblinger und in Effringen mit Uwe Traub. Für dieses Jahr plant der Stadtseniorenrat einen Rundgang durch die Kernstadt.
Die kleine Feier im Bürgerhaus in Schönbronn anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Stadtseniorenrates wurde durch den Liederkranz Schönbronn zu einem schönen Nachmittag, bei dem viel gesungen und gelacht wurde.