Alternative Fahrrad. Im Kreis Freudenstadt startet wieder der Wettbewerb "Stadtradeln". Foto: Rath

Aufforderung zum kollektiven Strampeln: Der Wettbewerb "Stadtradeln" geht im Landkreis Freudenstadt in die zweite Runde.

Kreis Freudenstadt - Offizieller Start ist am Sonntag, 26. Juni. Dabei geht es wieder um umweltfreundliche Mobilität, Bewegung, Klimaschutz und Teamgeist. Drei Wochen lang fahren die Teilnehmer alleine oder in Teams möglichst viel Fahrrad und sammeln so Kilometer – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit.

Mitradeln lohnt sich gleich dreifach, so das Landratsamt: Wer für ein gemeinsames Ziel in die Pedale tritt, stärke sowohl die Gemeinschaft als auch die eigene Gesundheit und schont dabei das Klima. "Es freut mich, dass unser Landkreis 2022 wieder beim Stadradeln mitwirkt und damit klar macht: Der Landkreis Freudenstadt setzt auch 2022 mit Freude ein starkes Zeichen für gesunde und klimafreundliche Mobilität der Zukunft – so wie viele andere Kreise in Baden-Württemberg", so Landrat Klaus Michael Rückert.

Im Landkreis Freudenstadt haben sich elf der insgesamt 16 Städte und Gemeinden angemeldet: Alpirsbach, Baiersbronn, Dornstetten, Eutingen, Freudenstadt, Glatten, Horb, Loßburg, Pfalzgrafenweiler, Schopfloch und Waldachtal. Wer Lust hat, mitzufahren, kann sich unter folgendem Link entweder für seine Kommune oder den Landkreis anmelden: www.stadtradeln.de/registrieren.

Abwicklung über App

Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können Teilnehmer die gefahrenen Strecken via GPS aufzeichnen und direkt per Internet ihrer Mannschaft und ihrer Kommune gutschreiben. In der Ergebnisübersicht ist auf einen Blick erkennbar, wo das Team und die Kommune gerade stehen. Im "Team-Chat" können sich die Mitglieder zu gemeinsamen Touren verabreden oder sich gegenseitig anfeuern.

Bei der Premiere im Kreis Freudenstadt im vorigen Jahr gingen 160 Gruppen mit 1419 Teilnehmern an die Start, die zusammen 382 234 Radkilometer einreichten.

Baden-Württemberg mache sich stark für eine moderne und umweltfreundliche Mobilität. Der Anteil des Radverkehrs solle dafür deutlich gesteigert werden. Die vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg geförderte Initiative "Radkultur" sei seit 2012 eine zentrale Maßnahme des Landes zur Unterstützung einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur.