Insgesamt fünf Formationen spielten an den beiden Tagen auf dem Stadthallenvorplatz.
Pünktlich zum Auftakt am Samstagabend verzogen sich sowohl Nieselregen als auch Wolken und die Sonne kam zum Vorschein. Die Trachtenkapelle Kinzigtal leitete mit schwungvoller Blasmusik den unterhaltsamen Abend ein. Bunte Lichterketten sorgten für malerische Stimmung und die Bewirtung mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot ließ keine Wünsche offen.
Mit Einbruch der Dämmerung übernahm die Bläserformation „Klosterbrass“ aus Villingen mit erfrischendem Sound die Bühne. „Was für ein schönes Sommerfestle, zeigt mal eure gute Stimmung“, animierte die Band das Publikum zum Mitmachen. Das ließ sich nicht lange bitten, wiegte sich zum Balladenklassiker „Hey Jude“ und anderen Ohrwürmern aus den 1960ern bis zu neueren Stücken. Die Formation spielte zum ersten, jedoch sicher nicht letzten Mal in Hornberg. Die Stadtkapelle knüpfte den Kontakt, als sie selbst einen Gastauftritt in Tennenbronn hatte und die Chemie zwischen den Musikern stimmte auf Anhieb.
Zu später Stunde gesellten sich auch die Handballer des TV, die das Freundschaftsspiel mit dem Bundesligisten Göppingen am Samstag hatten und die Akteure der Freilichtbühne nach der Aufführung im Storenwald zum gut gelaunten Partyvolk. Nachdem die „Klosterbrass“ endgültig Feierabend machten, ging es mit DJ bis weit nach Mitternacht.
Ohrwürmer von den 1960ern bis heute
Für die vielen Helfer gab es nur wenige Stunden Schlaf, denn der Sonntagmorgen startete bereits früh mit einem üppigen Frühstücksbuffet. Dazu spielte das Duo Max und Celine. Beeindruckend war dabei besonders die schöne Stimme von Celine Fricke, die sonst in der Stadtkapelle Saxofon spielt. „Max und Celine“ sorgten für eine entspannte Atmosphäre und die Besucher genossen bei sehr angenehmem Sommerwetter das üppige Frühstück.
Um die Mittagszeit übernahm die Trachtenkapelle Biederbach die musikalische Unterhaltung. Die Musikkapelle Unterharmersbach rundete das gelungene Sommerfest stimmig ab.
Auch an den Nachwuchs war gedacht worden. In der Kinderecke konnten sich die Kids unter anderem mit Glitzertattoos schmücken. Erstmals bildete das Foyer der Stadthalle eine gemütliche Kaffeestube beim Sommerfest und die Kuchentheke war am Sonntag so gut wie leer gefegt.
Einziger Wermutstropfen war, dass die Jugendkapelle die angekündigte Eröffnung des Sommerfestes nicht wahrnehmen konnte. „Die Jungmusiker haben sich auf den Auftritt sehr gefreut und bis Donnerstag fleißig geprobt,“ bedauerte Melanie Haag, Geschäftsführerin der Stadtkapelle, die unvorhersehbaren Ausfälle, die den Auftritt verhinderten. Insgesamt zog Haag der guten Resonanz entsprechend ein positives Resümee des Festbetriebs und sprach dem Freundeskreis ein großes Lob für die gute Organisation aus.
Unterstützung
Das traditionelle Sommerfest wird vom Freundeskreis der Stadtkapelle Hornberg zu deren Förderung organisiert und durchgeführt. Weiterhin werden von dem Verein die Ausbildung in der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt sowie Zuschüsse zu den Jugendfreizeiten gewährt. Infos gibt es unter der E-Mail info@freundeskreis-stadtkapelle.de.