Stefan Gsellinger von der Baugruppe des Birkareals und Bürgermeisterin Susanne Irion freuen sich auf das Quartierspicknick und das breitgefächerte Programm drum herum Foto: Sabine Felker

Am Sonntag, 11. Mai, feiert die Stadt Trossingen gemeinsam mit der Baugruppe des Birkareals den Tag der Städtebauförderung.

Unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ wird es im Garten des Birkareals, Löhrstraße 8, Zugang über die Bohnengasse, von 11 bis 16.30 Uhr ein buntes Programm für alle Generationen geben.

 

Ein besonderer Clou ist das geplante Picknick: Jeder Besucher kann sein eigenes Essen mitbringen oder das kulinarische Angebot vor Ort nutzen, teilt die städtische Pressestelle mit. Im lauschigen Garten des Birkareals werden lange Tafeln aufgestellt sein. Live-Musik, der Auftritt der Zauberbühne Rottweil, ein kleiner Flohmarkt, ein Quartiersbingo und eine Zeitreise in Vergangenheit und Zukunft des Birkareals bieten den ganzen Tag über ein wertiges Programm.

Ein Schlüsselprojekt

„Dank der Städtebauförderung können wir in Trossingen sehr viel bewegen. Das Birkareal ist ein Schlüsselprojekt, das uns die Aufnahme in das Programm der Städtebauförderung erleichtert hat. Denn hier gelingt es, eine sich abzeichnende Gewerbebrache abzuwenden und aus einem drohenden städtebaulichen Missstand ein Vorzeigeprojekt zu machen. Wohnen, Arbeiten, kulturelle Vielfalt und Gemeinschaft werden hier nicht nur gleichberechtigt nebeneinander ihren Platz finden, sondern zu einem lebendigen Miteinander verwoben“, so Bürgermeisterin Susanne Irion. Schön und lebenswert, das soll das Birkareal werden.

„Einmaliger Charme“

Bauherr Stefan Gsellinger, der gemeinsam mit dem Architekten Mehmet Kahraman die GK Projektentwicklung GbR gegründet hat, und damit maßgeblich für das Gelingen des Projekts verantwortlich ist, beschreibt seine Vorstellung für das Areal: „Der Charme des Ortes ist einmalig. Die Produktion und das Eigenleben im Gebäude liefen über viele Jahre unverändert und bedurften keiner Veränderung. Erst mit dem altersbedingten Ausscheiden des bisherigen Eigentümers kündigten sich die Veränderungen an. Aus einer kleinen vertraulichen Gruppe wuchs die Idee, sich der Gebäude anzunehmen, um einen lebendigen Ort mit gemeinschaftlichem Garten, Wohnnutzung und einem Umfeld für Kulturschaffende zu schaffen“, so Gsellinger. Er ergänzt: „Gemeinsam Lebensraum gestalten, das war die Schlüsselmotivation für die Beteiligten und gleichzeitig eine sinnvolle Messlatte.“

Führungen geplant

Wie weit die Arbeiten schon vorangekommen sind, das können die Besucher am Sonntag, 11. Mai, vor Ort sehen. Neben Führungen durch das Birkareal gibt es auch eine Bilderschau über die alte Kartonagenfabrik, die Umbauarbeiten und das, was hier entstehen soll. Die Zauberbühne Rottweil bietet um 14 Uhr ein lustiges Mitmach-Theater für Kinder und Erwachsene, auf einem kleinen Hausflohmarkt werden Schätze und Schätzchen aus der Kartonagenfabrik verkauft, Live-Musik wird die Veranstaltung umrahmen, und ein Quartiersbingo lässt die Besucher einen neuen Blickwinkel auf die Nachbarschaft einnehmen.

Und weil das Birkareal ein besonderer Ort ist, wird auch das kulinarische Angebot ein besonderes sein. Im Garten werden an diesem Sonntag lange Tafeln gerichtet werden, und die Besucherinnen und Besucher können ihr eigenes Picknick mitbringen. Wer möchte, kann etwas zur Salattheke beisteuern und sich dort selbst durchprobieren.

Auch Grillen ist möglich

Eigenes Grillgut kann auf einem bereitstehenden Grill zubereitet werden. Und wer gerade am Muttertag nicht selbst etwas zu Essen mitbringen möchte? Der kann vor Ort auch gegrillte Würstchen im Brötchen und eine vegetarische Alternative kaufen, Getränke werden ebenfalls angeboten. Eine große Kuchentheke rundet das Angebot ab.

Der Tag der Städtebauförderung ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag und Deutschem Städte- und Gemeindebund.