Musik zum Staunen mit Ceciel Strouken und Elena de Gradde gab es in der Stadtbibliothek Schopfheim.
Einen außergewöhnlichen musikalischen Nachmittag erlebten zahlreiche Kinder und ihre Begleitpersonen kürzlich in der Stadtbibliothek Schopfheim. Unter dem Titel „Schwanensee mal anders“ wurde Tschaikowskys weltberühmtes Ballett in einer mitreißenden und kindgerechten Form neu erzählt – und begeisterte das junge Publikum auf ganzer Linie, heißt es in einem Nachbericht.
Im Mittelpunkt der knapp einstündigen Veranstaltung stand Cellistin Ceciel Strouken, die gemeinsam mit der renommierten Konzertpianistin Elena de Gradde Tschaikowskys Musik eindrucksvoll zum Leben erweckte. Feinfühlig und virtuos am Klavier begleitet, entfaltete das Cello seine ganze emotionale Kraft.
Doch es blieb nicht beim bloßen Zuhören: Ceciel Strouken verstand es meisterhaft, die Kinder aktiv in das Geschehen einzubinden. Mit viel Charme und pädagogischem Geschick trat sie in einen lebendigen Dialog mit dem jungen Publikum und ließ die Geschichte von „Schwanensee“ erlebbar werden. So wurde klassische Musik nicht nur gehört, sondern auch verstanden. Mit 45 teilnehmenden Kindern war die Veranstaltung gut besucht. Die Begeisterung war spürbar. Die Stadtbibliothek Schopfheim zeigte wie spannend und zugänglich klassische Musik für Kinder sein kann.