Die Leiterin der Bibliothek, Eileen Kohnle, und die Ehrenamtlichen (von links): Ruth Heckel Gisela Lotis Tanja Bühler Waltraud Wörner Martina Fimbel Reinhard Lindenhahn Andrea Hiss. Foto: Reante Zährl Foto:  

Der Umzug in die Hofstraße ist mittlerweile abgeschlossen. Doch es gibt noch immer viel zu tun, denn die Bücher müssen noch in die neuen Regale einsortiert werden. Dann aber können Kinderlesungen, Lesegruppen und Lesungen wieder stattfinden.

Nachdem die langjährige Betreuerin ihren Ruhestand ankündigte, war die Zukunft der Bibliothek ungewiss. Doch vor eineinhalb Jahren gab es den Beschluss des Gemeinderats die Bibliothek zu erhalten. Den Übergang gestalteten die langjährige Betreuerin Regina Hofmann und vor allem die jetzige Leiterin Eileen Kohnle.

 

Mit dem Umzug in die Hofstraße ist die Zukunft der Stadtbibliothek gesichert. Geholfen haben 15 sachkundige ehrenamtliche Helfer. Durch Tanja Bühler entstand eine Initiativgruppe.

Der Bestand der Bibliothek mit 7500 Büchern, wurde gesäubert, digitalisiert und letztlich verpackt.

Bücher wurden neu sortiert und gegliedert

Im Zuge des Umzuges wurden die Sachbuchgruppen neu sortiert, ergänzt und in Rubriken neu gegliedert und mit Aufklebern versehen.

Unterstützt wurden sie auch von Mory’s Hofbuchhandlung mit Transportkisten. Dazu sagte die Leiterin der Bibliothek Eileen Kohnle „immer wieder konnte sie auf die fachliche Unterstützung der Ehrenamtlichen zurückgreifen“.

Mehrere Bücher geschrieben

Sie selber, die bereits mehrere berufliche Stationen gemeistert hat, ist Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste. Das ist die zeitgemäße Ausbildung der früheren Bibliothekarin. Sie hat mehrere Jugendbücher im Bereich Fantasyliteratur geschrieben und arbeitet gerade an ihrem vierten und fünften Buch. Zielgruppen ihrer Werke sind Jugendliche ab zwölf Jahren.“ Seit Jahren schreibt sie auch personalisierte Briefe vom Weihnachtsmann. Derzeit ist Eileen Kohnle voll auf den Umzug konzentriert.

Dieser ist zwar abgeschlossen, doch es gibt noch viel zu tun. Die Bücher müssen in die funkelnagelneuen Regale, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden. Die Schränke, Tische und Schreibtische werden mitgenommen und neu sortiert.

Büchertreppe ist bereits eingebaut

Die gespendete Büchertreppe, ist bereits eingebaut und wartet auf die Benutzer. Die Leiterin freut sich über den neuen modernen Raum mit barrierefreiem Zugang in bester Lage auch für Fußgänger. Kohnle denkt, dass mit dem Generationentreff ein zusätzlicher Synergieeffekt entstehen wird, so dass die Bibliothek mehr Aufmerksamkeit und damit auch bekannter wird.

Kohnle teilt die Benutzer derzeit in zwei Altersklassen ein, wie sie sagt: „Es sind die Älteren ab 50 Jahre und interessierte Eltern, die ihren Kindern mit der Bibliothek die Freude am Lesen nahezubringen wollen.

Mittlerweile stehen für Besucher der Bücherei auch zwei Notebooks zur Verfügung, die während der Öffnungszeiten für die Internetnutzung kostenlos zur Verfügung stehen. Die Nutzer können theoretisch künftig mit dem sogenannten Selbstverbucher-System mittels einer personalisierten Karte die Bücher selbst ein- und ausbuchen.

Öffnungszeiten werden verlängert

Die Öffnungszeiten werden verlängert und freitags zur Marktzeit wird die Bibliothek immer geöffnet sein.

Die Leiterin hat viele kreative Ideen. Sie denkt an Kinderlesungen, eine Lesegruppe, Lesungen für Erwachsene, ein Literaturcafé und an Lesekooperationen mit Seniorenheimen. Eileen Kohnle will eine lebendige Bibliothek, in der sich Bürger treffen und austauschen.

Literaturkreis angedacht

Tanja Bühler berichtete, „Diesen Oktober hat sich aus der ehrenamtlichen Initiative der Freundeskreis der Stadtbibliothek gegründet“.

Dort wird bereits über ein Literaturkreis nachgedacht, der auch zum Leben in der Bibliothek beitragen wird. Mit dem Mehrgenerationenhaus ist auch noch ein gemeinsamer Pressetermin vorgesehen.