Der Platz vor der Schömberger Zehntscheuer ist nun ins Sanierungsgebiet mit aufgenommen worden. Der Platz soll im kommenden Jahr saniert werden. Foto: Visel

Der Gemeinderat Schömberg hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Sanierungsgebiet Rathaus/Bahnhofsbereich zum vierten Mal zu erweitern.

Schömberg - Dies betrifft den Vorplatz der Zehntscheuer, der im kommenden Jahr nach Angaben von Bürgermeister Karl-Josef Sprenger dringend saniert werden müsse. Mit der Aufnahme ins Sanierungsgebiet seien dann auch Fördermittel möglich. Die geplanten Maßnahmen würden den Sanierungszielen entsprechen. Von einer erneuten Beteiligung der Behörden und anderen Trägern öffentlicher Belange könne abgesehen werden und die Erkenntnisse der ursprünglichen Anhörung auf die Erweiterungsflächen übertragen werden.

Im Juni 2020 hatte das Gremium die erste Erweiterung des Sanierungsgebiets beschlossen. Aufgenommen wurden mehrere Privatgebäude. Die Eigentümer planen die Modernisierung ihrer Gebäude. Im Rahmen der zweiten Erweiterung wurden der Parkplatz gegenüber dem Rathaus, der bei der Erweiterung des Rathauses von Bedeutung sein wird, und der Caspar-Oechsle-Platz zwischen Kirche und Pfarrhaus aufgenommen. Auf diesem und auf der anschließenden Grünfläche hinter der Kirche sollen weitere Parkflächen angelegt werden. Die Fläche vor dem Hauptportal der Stadtkirche soll laut Stadtverwaltung ebenfalls saniert werden.

Bei der dritten Gebietsänderung sind Grundstücke entlang der Bahnhofstraße aufgenommen worden. Auch dort planen die Eigentümer Sanierungsmaßnahmen. Zudem könnten auf einem Teil der Bahnhofstraße weitere Stellplätze geschaffen werden.

Hinsichtlich der Neugestaltung des Bahnhofsareals hatte die Stadt einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Bewerbungsschluss war am 15. Oktober. Laut Sprenger sind 13 Bürgervorschläge zur Bewertung eingegangen. Die Jury wird sich erstmals am 17. November treffen, um die Vorschläge zu bewerten.

Der Rat befasste sich auch mit der Frage, wie mit den Wettbewerbsbeiträgen von Jurymitgliedern umzugehen sei. Man war der Meinung, diese so zu behandeln und zuzulassen wie die übrigen Ideenvorschläge auch. Die Einsendungen werden der Jury anonymisiert vorgelegt.