Für den alljährlichen Musiksommer in Altensteig soll es eine Erweiterung geben. Die dürfte vor allem jüngere Generationen freuen.
Der Musiksommer in Altensteig ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Jahresprogramms der Stadt. Doch das Angebot spricht nicht alle Altersgruppen gleichermaßen an. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung ein weiterentwickeltes Veranstaltungsformat erarbeitet und es jüngst im Gemeinderat präsentiert – es soll „Altstadtfest 2.0“ heißen.
„Wir möchten vor allem neue Impulse setzen, deshalb auch der Name ‚Altstadtfest 2.0‘“, erklärt Altensteigs Bürgermeister Oliver Valha, sichtlich begeistert von der Idee. Am Ende des Musiksommers soll das altbekannte Altstadtfest in das Konzept integriert und als „Altstadtfest 2.0“ weiterentwickelt werden – eine Verbindung aus Modernität und Tradition. Dennoch wolle man nicht zu stark an alten Strukturen festhalten, sondern etwas Neues schaffen, so der Bürgermeister.
Der Musiksommer 2026 soll mit einer Party starten
Geplant ist, den Musiksommer 2026 mit einer besonderen Veranstaltung auf dem Rathausplatz zu eröffnen: einer Afterwork-Party. Ausgelassene Stimmung, festliche Beleuchtung und gute Musik sollen dabei im Zentrum stehen. „Es soll eine gemeinschaftliche Atmosphäre entstehen, es geht ums Netzwerken und ums Beisammensein“, fügt Valha hinzu.
Für musikalische Unterhaltung soll ein DJ sorgen, der direkt vom Rathausbalkon aus auflegt. Um neben der jungen Zielgruppe auch örtliche Vereine einzubinden, sollen diese die Bewirtung übernehmen. Bei der Veranstaltung gehe es auch um eine indirekte Vereinsförderung – diese seien schließlich das Rückgrat der Gesellschaft, betont Valha.
Ziel der Erweiterung um das „Altstadtfest 2.0“ ist es, eine breitere Zielgruppe zu erreichen und insbesondere jüngere Generationen anzusprechen. Zudem sollen die Vereine und das gesellschaftliche Miteinander gestärkt werden.
Die Kosten werden auf 30 000 Euro geschätzt
Der Gemeinderat stimmte dem Beschluss einstimmig zu. Im kommenden Sommer können sich Besucher also auf ein neues Fest in Altensteig freuen.
Die Kosten für Musik, Technik und Beleuchtung werden auf rund 30 000 Euro geschätzt. Man müsse allerdings berücksichtigen, dass bislang noch keine Spenden oder sonstigen Unterstützungen eingerechnet seien. „Es kann also auch weniger kosten“, resümiert Valha.
Trotz einiger Bedenken hinsichtlich der finanziellen Spielräume im Haushalt ist sich das Gremium einig: Die Veranstaltung könnte der richtige Weg sein, um die Innenstadt wieder als Begegnungs- und Erlebnisraum zu stärken. Es soll wieder mehr Leben in die Stadt kommen.