Oberbürgermeister Jürgen Großmann (links) und Bürgermeister Hagen Breitling flankieren Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei dessen Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Nagold. Foto: Fritsch

Es war die Zeit der Landesgartenschau, da hatte Winfried Kretschmann schon einmal dieses besondere Nagolder Buch vor sich liegen.

Winfried Kretschmann war noch nicht lange Ministerpräsident, als ihn sein Weg ein erstes Mal nach Nagold führte. Das Jahr war 2012 und der Termin, den Kretschmann wahrnahm, war die Eröffnung der Landesgartenschau.

 

Dieses Mal sind es seine letzten Tage und Wochen als Ministerpräsident. Und wie schon bei seinem ersten Besuch 2012 trug sich der gebürtige Spaichinger in das Goldene Buch der Stadt Nagold ein.

Damals wie auch in dieser Woche an seiner Seite: Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann, der Kretschmann am Rande der Klausurtagung der Grünen in Altensteig und einem Wahlkampfauftritt in Nagold, ins Nagolder Rathaus eingeladen hatte.

Auch Großmann erinnerte sich gern an diesen Besuch 2012: „Nagold wird diese Landesgartenschau nie vergessen“, so Großmann bei der Unterschrift im Lehre-Zimmer des Rathauses, die sonst in einer fast schon ehrfürchtigen Atmosphäre stattfand.

Auch das KSK-Absprunggelände war Thema

Er ganz persönlich werde dem scheidenden Ministerpräsidenten eine ganz andere Sache nicht vergessen: dessen Vorgehen und Verhalten im Zusammenhang mit der Suche nach einem Absprunggelände für das Kommando Spezialkräfte. (KSK)

In seinem zweiten Eintrag ins Goldene Buch hob Kretschmann etwas hervor, was dieser Tage immer wieder die Runde macht: die engagierte Nagolder Bürgerschaft, der Nagolder Bürgersinn.

Und danach kündigte er an, dass er doch noch einmal nach Nagold kommen werde. Er als Träger von Digel-Anzügen habe dem Unternehmen eigentlich in dieser Woche einen Besuch abstatten wollen. Doch das habe sich zerschlagen. So müsse er eben später noch einmal wiederkommen – dann aber wahrscheinlich als Privatmann Kretschmann.