Das Oberhaugstetter Stabhochspringen findet wieder in Oberhaugstett statt – und das wirkt sich positiv auf die sportlichen Leistungen aus.
Bei seiner 33. Auflage ist das Oberhaugstetter Stabhochsprung Meeting wieder an seinen Ursprung bei der Festhalle in Oberhaugstett zurückgekehrt. Sportlich war der Umzug weg vom historischen Markplatz in Nebulach, auf dem das Springen im vergangeen Jahr im Rahmen der 750-Jahr-Feier, ein Gewinn. Gleich sieben Springer schafften die Quali für die Fünf-Meter-Marke.
Gewonnen hat diesmal Marec Metzger vom TSV Gräfeling. Er hatte die Höhe von 5,40 Metern im ersten Versuch überquert. Sein noch im Wettbewerb befindlicher Gegner Adrian Kübler musste sich nach Anlaufproblemen und einem gerissenen Versuch mit 5,30 Metern auf Platz zwei geschlagen geben. Platz drei ging an seinen Schweizer Landsmann Nicolas Pfrommer (5,20), gleichauf mit dem Zweibrücker Jakob Legner. Der Sindelfinger Arne Dümmler, der als erster die 4,90 Meter überquert hatte, ging nach drei knappen Versuchen als Fünfter aus dem mit 15 Athleten besetzten Hauptfeld hervor.
Falsch taktiert
Für den Renninger Sebastian Mergenthaler von der LG Gäu Athletics war bei 4,40 Metern Schluss, nachdem er die 4,50 ausgelassen und die 4,60 dreimal gerissen hatte. Hinter ihm hat sich Ben Bichsel vom TSV Gräfeling ordentlich verzockt; 4,60 Meter im dritten Versuch, 4,70 und 4,90 ausgelassen und dann die 5,00 Meter dreimal gerissen.
Ähnlich erging es Vorjahressieger Ben Silas Kribelbauer. Der Zweibrücker hatte 2025 den einzigen Fünf-Meter-Sprung nach oben gebracht, diesmal wurden es nur 4,80 Meter, nachdem er die 4,90 ausgelassen und die 5,00 Meter dreimal gerissen hatte.
Bei den Frauen gelang der deutschen Hallen-Vizemeisterin Anjuli Knäsche mit 4,50 Metern ein neuer Platzrekord. Die zweibeste Höhe erreichte Mara Dümmler (VfL Sindelfingen) mit 3,80 Metern bei ihrem Sieg in der Altersklasse U20 nach einem spannenden Duell gegen Luzia Herzog vom TV Engen mit 3,60 Metern und der U16-Gewinnerin Line Gretzler vom USC Mainz mit 3,70 Metern. Diese Entscheidung hatte den Gruppe-2-Wettbewerb elektrisiert, weil Herzig die 3,60 im ersten, Gretzler die 3,70 ebenfalls im ersten und Mara, Dümmler im zweiten geschafft hatte. Dümmler setzte sich dann mit ihren 3,80 Metern im ersten Versuch durch.