Peter Albert (von links), Wiltrud Siegfried und Martina Braun (rechts) lauschen den Ausführungen von Staatssekretärin Elke Zimmer zu Veränderungen beim Thema Verkehr. Foto: Rainer Bombardi

Die Instandsetzung der Lärmschutzwand und Tempo 30 sind wichtige Anliegen der Hüfinger. Staatssekretärin Elke Zimmer nahm die Anregungen auf.

Staatssekretärin Elke Zimmer (Bündnis 90/Die Grünen) vom Landesverkehrsministerium ist mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Martina Braun auf Einladung der Liste für Bürgerbeteiligung und Umweltschutz in Hüfingen zu Gast gewesen. Die Staatssekretärin rückte den Lärmaktionsplan und die Rechtslage um Tempo 30 neben anderen Verkehrsthemen in den Fokus ihres einleitenden Berichts.

 

Peter Albert eröffnete die Veranstaltung, die bereits am Nachmittag mit einer Verkehrsbeobachtung am Friedhof begonnen hatte. Ein Schwerpunkt der Diskussion betraf den Lärmaktionsplan und damit verbundene Entscheidungen wie die Einführung von Tempo 30 auf den Durchfahrtsstraßen durch Hüfingen.

„Einen wichtigen Schritt hat der Gemeinderat mit seinem Beschluss zum Lärmaktionsplan gemacht“, erläuterte Zimmer, dass die auf dem Plan resultierenden Ergebnisse in Baden-Württemberg bindende Wirkung hätten. Sie appellierte, darauf zu achten, dass kein Flickenteppich entsteht und bezüglich noch ausstehender Verkehrsschauen und ähnlichem die nächsten zwei bis drei Monate abzuwarten.

Ärger um Lärmschutzwand

Zudem drückten die Zuhörer ihre Verärgerung hinsichtlich der inzwischen zur Dauerbaustelle gewordenen Lärmschutzwand aus, die entlang der B 27 bis zur Abzweigung auf die B 31 nach Freiburg führt. „Betroffen von Lärm sind vor allem die Bewohner des Neubaugebiets auf Hohen“, reklamierte Martin Weiß, deshalb seit Monaten keine Nacht mehr durchgeschlafen zu haben. Die Zuhörer gaben der Staatssekretärin auf den Weg mit, diesbezüglich im Ministerium noch einmal nachzuhaken. Um eine Rückkopplung des Schalls aufgrund des Verkehrs nach Freiburg zu vermeiden, appellierten sie, zu überprüfen, welche Vorteile der Bau einer weiteren Lärmschutzwand entlang der B31 mit sich bringen würde.

Zuhörer Rolf Schwenk ließ zu Beginn der Diskussion mit seinem Beitrag aufhorchen, der in der Verlegung des Kreuzungsbahnhofs von Döggingen nach Hausen vor Wald eine Chance zur optimalen Vernetzung der Breisgau S-Bahn mit der Gäubahn sieht.