Freude bei der Übergabe des Spendenschecks (von links): Kirchenpfleger Heiner Kirmeier, Christine Gulde (zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats), Hubert Gulde (Vorsitzender Förderverein) Pater Augusty, Volker Müller (Kassierer Förderverein) und Lothar Eith (zweiter Vorsitzender Förderverein) Foto: Ute Koch

Der Förderverein St. Ulrich hat der katholischen Kirchengemeinde Geislingen eine große Spende übergeben.

Vor fast sieben Jahren wurde der Förderverein St. Ulrich gegründet. Er soll die Innenrenovierung der Geislinger Kirche unterstützen. Das Gotteshaus soll zu seinem 100. Geburtstag in neuem Glanz erstrahlen.

 

Bei der alljährlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins, die durch den Vorsitzenden Hubert Gulde eröffnet wurde, standen zunächst die Rechenschaftsberichte des Vorsitzenden, der Schriftführerin Elke Lang und des Kassierers Volker Müller an. Gulde bedankte sich in seinem Bericht bei allen Unterstützer und Förderer des Vereins.

Lob für uneigennütziges Engagement der Mitglieder

Schriftführerin Lang ging auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres ein. Müller erläuterte in seinem Kassenbericht die wichtigsten Posten und die Kassenprüfer bescheinigtem ihm eine ordentlich geführte Kasse.

Bürgermeister Oliver Schmid führte die Entlastung des Vorstands herbei, die einstimmig erfolgte. Schmid lobte den gänzlich uneigennützigen Einsatz der Mitglieder und betonte, dass dies in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr sei.

Bausteine werden zugunsten der Renovierung verkauft

Im Ausblick auf das anstehende Jahr 2024 stellte Gulde verschiedene geplante Aktionen vor. Darunter ist beispielsweise die Beteiligung am Stadtfest in Geislingen mit einem Bausteinverkauf zugunsten der zwischenzeitlich gestarteten Innenrenovation der St.-Ulrichskirche.

Auch die Beteiligung am adventlichen Kunsthandwerkermarkt in Geislingen ist wieder geplant. Mitgliederstammtische für alle sollen ins Leben gerufen werden.

Beim Punkt Verschiedenes ergriff der Ortspfarrer Pater Augusty das Wort. Auch er betonte, wie wichtig der Einsatz des Fördervereins sei und bedankte sich für diesen.

70 000 Euro entsprechen 15 Prozent der finanziellen Eigenleistung

Den Höhepunkt der Versammlung stellte aber die Übergabe des Schecks in Höhe von 70 000 Euro dar. Pater Augusty und Christine Gulde, die zweite Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, nahmen diesen mit Freude entgegen Sie bedankten sich auf das Herzlichste für die Spende und das Engagement des Fördervereins.

Kirchenpfleger Heiner Kirmeier bedankte sich ebenfalls für die Spende. Seinen Worten zufolge entsprechen 70 000 Euro circa 15 Prozent des Eigenleistungsbetrags, den der katholische Kirchengemeinde Geislingen aufbringen muss.