Die Innensanierung der Donaueschinger Stadtkirche ist finanziell in trockenen Tüchern. Die Mitglieder haben schon die nächsten Projekte in der Planung.
Der Donaueschinger Kirchenförderverein Heilige Dreifaltigkeit schreibt seine Erfolgsgeschichte fort. In den Jahren 2023 und 2024 hat er 43 700 Euro aus Veranstaltungen und Spenden an die Pfarrgemeinde überwiesen. Das ging aus der Hauptversammlung hervor, zu der die Vereinsmitglieder satzungsgemäß alle zwei Jahre zusammenkommen.
Ein Betrag von 2000 Euro ging an den Kindergarten St. Elisabeth für die temporäre Beschäftigung einer Hauswirtschaftskraft, die Rom-Reise der Ministranten wurde mit 1000 Euro gesponsert, und schließlich konnte mit 40 700 Euro das letzte Darlehen aus der Innenrenovierung von St. Johann getilgt werden.
Doch es warten schon neue Projekte. 5500 Euro sind für verschiedene technische Anschaffungen wie eine Ausrüstung mit Beamer und Leinwand für Wortgottesdienste eingeplant, mit 6500 Euro möchte sich der Verein an den Kosten für die Liedanzeige für St. Johann beteiligen. Die Mitglieder wollen mit einem größeren Aktionstag die Anschaffung einer Setzeranlage für die Orgel unterstützen, eine weitere Spende soll in die Jugendarbeit fließen. Sorgen bereitet Kassierer Klaus Saier die Mitgliederentwicklung, die seit 2008 rückläufig ist. Immerhin konnte die Vorsitzende Gisela Rösch mit dem neuen Seelsorger Fabian Schneider auch ein neues, 118. Mitglied begrüßen.
Die Kirchenförderer haben mit einem Comedy-Abend mit Tim Becker und einem Konzert mit dem Landespolizeiorchester das 20-jährige Bestehen des Vereins gefeiert, sie nahmen am Herbstfest und am Stadtradeln teil, ein weiterer Höhepunkt war die Kanzelrede des Schiedsrichters Urs Meier.
Für die „Aktion Jahreslos“ wurden pro Jahr 100 Stück ausgegeben, mit einer garantierten Gewinnquote von 26 Prozent. Verkaufsstart für die neuen Lose ist am 23. November beim Marienmarkt. Für die Kanzelrede mit Elisabeth Kauder am 30. November um 17 Uhr gingen die Einladungen raus.