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St. Georgen Wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt prägt

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Foto: © peshkova – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Es ist ein Thema, an dem unsere Gesellschaft ganz allgemein und die Arbeitswelt im Besonderen in Zukunft wohl immer weniger vorbei kommen wird – Künstliche Intelligenz (KI). Das im Technologiezentrum St. Georgen beheimatete Virtual Dimension Center, kurz VDC, lud zu einer interessanten Informationsveranstaltung ein.

St. Georgen. Sie trug den Titel "Lernende, Künstliche Intelligenz (KI) – Nutzen für Individuum und Gesellschaft". In mehreren Fachvorträgen wurde das Thema von unterschiedlichen Seiten her beleuchtet. Etwa 60 Teilnehmer aus Forschung und Industrie waren mit dabei. Und da passte es gut, dass sich Martin Zimmermann vom VDC life vom Neuen Schloss aus Stuttgart zuschalten ließ, um die Besucher zu begrüßen. Vor Ort übernahm dann sein Kollege Bernd Folkmer die Moderation und führte in das Thema ein.

Der Titel des ersten Vortrags des Tages lautete "Keine Macht den Zombies: Mit KI zu mehr Produktivität und Wertschöpfung". Mit "Zombies" meinte der Referent, Sebastian Dörn von der Hochschule Furtwangen, Firmen, die in unternehmerischen Schwierigkeiten stecken. Diese Unternehmen stünden bei ihrem eigenen betrieblichen strategischen Wendepunkt vor der Entscheidung, den Status Quo beizubehalten oder sich weiterzuentwickeln. Bei letzterem werde, so Dörn, die KI immer wichtiger. Sie sei eine Schlüsseltechnologie.

KI ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Der Referent erläuterte die erforderlichen Vorbedingungen, um KI überhaupt erst einrichten zu können. Eine gute Datenqualität, Kenntnisse über mathematische Modelle und im Programmieren seien genauso wichtig wie eine lernorientierte Firmenkultur. Das bedeute, so der Referent, dass Training, Lernen und Fortbildung für die entsprechenden Mitarbeiter künftig unverzichtbar sind, um dann auch erfolgreich mit dieser Technologie in ihren Betrieben arbeiten zu können.

Feuerwehr übt mit virtueller Rettungssäge

Christoph Reich von der Hochschule Furtwangen zeigte in seinem Vortrag am Beispiel eines Projekts mit der Firma Stihl auf, wie mittels eines Rettungssägen-Simulators Künstliche Intelligenz praktisch genutzt werden kann, um etwa Feuerwehr-Angehörige im Umgang mit der Säge fachgerecht auszubilden. In der Kaffeepause bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit, bei verschiedenen Live-Demonstrationen digitale Projekte und Anwendungen kennenzulernen und selbst zu testen.

Mit einer praxisgerechten KI für Mittelstands-Betriebe befasste sich der Beitrag der Hahn-Schickard-Gesellschaft. Dabei ging es unter anderem um Wege, Betrieben den Einstieg in KI zu erleichtern. Auch der Datenschutz war dabei ein Thema. Schließlich berichtete Peter Rath von der Firma J.G. Weisser Söhne darüber, wie das Industrieunternehmen seine eigene KI-Zu kunft sieht. Machine-Learning-Technologien fänden derzeit in einem rasanten Tempo den Weg in die Fertigungsdindustrie, und auch seine Firma stelle sich dieser neuen Herausforderung, so Peter Rath.

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