Eva Jaeckle (rechts) erläutert im Ökumenischen Zentrum ihre Werke interessierten Besuchern. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Eva Jaeckle stellt Ölgemälde aus / Vortrag über "seltsamen Stoff"

Von Stephan Hübner

 

St. Georgen. Im Rahmen des Gottesdienstes im Ökumenischen Zentrum wurde die Ausstellung von Eva Jaeckle mit Bildern unter dem Titel "...wie ein Baum am Wasser gepflanzt" eröffnet.

Die ehemalige St. Georgenerin lebt mittlerweile in Bern, kommt aber immer wieder für Ausstellungen in die Bergstadt zurück. Einerseits sei die Zusammenarbeit mit Pfarrer Dietmar Bader immer sehr toll, andererseits habe sie das Bedürfnis, ihrer Heimatstadt etwas zurückzugeben, so die Künstlerin.

Die derzeit ausgestellten Bilder entstanden in den vergangenen zehn Jahren und sind alle in Öl gemalt. Die Motive zeigen vornehmlich verschiedene Gewässer ihrer Wahlheimat, beispielsweise den Genfer See, Tuner See oder den Fluss Aare. Eine Motivation für die Landschaftsbilder war laut Jaeckle, dass sie selbst unheimlich gerne draußen in der freien Natur ist. Als Künstlerin fasziniere sie, dass Wasser sehr schwierig darzustellen ist.

Die Ausstellung ist bis 18. März jeweils dienstags bis donnerstags von 15 bis 17 Uhr und an den Sonntagen nach dem Gottesdienst zu sehen. Über die Seltsamkeit des Wassers" referiert der Vater der Künstlerin, Reinhard Jäckle, am Donnerstag, 16. Februar, um 19.30 Uhr im Ökumenischen Zentrum. Veranstalter ist die Evangelische Erwachsenenbildung.

Der Dichter H. D. Lawrence schrieb 1929: "Wasser ist eine chemische Verbindung von zwei Teilen Wasserstoff und einem Teil Sauerstoff. Aber da ist noch etwas Drittes, das erst macht die Verbindung zu Wasser, und niemand weiß, was es ist". Der Vortrag beleuchtet verschiedene Aspekte dieses "seltsamen Stoffes".