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St. Georgen Vizeeuropameister im Gepäck

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Sepp Ilgner beim Marathon in der Schweiz, der ihm den Titel eines Vizeeuropameisters bringt. Foto: Ilgner Foto: Schwarzwälder Bote

Josef (Sepp) Ilgner hat seine Titelsammlung einmal mehr erweitert. In der Schweiz war er bei den European Ski Marathon Championships im Skilanglauf erfolgreich, belegte einen zweiten Platz und wurde Vizeeuropameister.

St. Georgen. Goms im Schweizer Wallis war das Ziel des Bergstädters. Erstmals wollte er sich im Skimarathon über 42 Kilometer im Skilanglauf-Skating messen. Viereinhalb Stunden dauerte die Anfahrt einschließlich Bahnverladung.

Tags darauf musste er um 6 Uhr aus den Federn, frühstückte eine halbe Stunde später und schon ging’s zum Wettkampf. Start war um 9.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Sonne auch beim Zieleinlauf. Kurios war aber die Witterung insgesamt. Auf dem Balkon der Unterkunft zeigte das Thermometer Null Grad. Auf der Strecke fiel es bis auf minus 20 Grad, es schneite unterwegs und zwischendurch kam auch Nebel auf. Zwei Drittel der Distanz herrschte aber super Wetter, erzählt er strahlend. Für alle Fälle hat der Sepp immer sechs Paar unterschiedlich präparierte Ski dabei. Die Auswahl fiel schwer.

Verhalten ging er ins Rennen, weil er noch keine Erfahrungen mit einer 42-Kilometer-Distanz hatte. Die Strecke war sehr anspruchsvoll mit vielen steilen Anstiegen und nicht minder steilen Abfahrten. Auf Neuschnee glaubte er fünf, sechs Kilometer lang, auf Schmirgelpapier zu laufen. Acht Kilometer vor dem Ziel stürzte er bei einer Abfahrt und ein Skistock ging zu Bruch. Für den Rest des Rennens skatete er mit nur einem Stock, kam aber glücklich ins Ziel. In der Altersklasse 65 bis 70 Jahre kam der fast 70-Jährige auf den zweiten Platz, was im den Titel des Vizeeuropameisters einbrachte. Schneller in seiner Klasse war nur der jüngere Ferdinand Kraller aus Deutschland, amtierender Weltmeister und Sepps Staffelkamerad bei internationalen Skilanglaufwettbewerben.

Als Staffelläufer eine Stütze der Mannschaft

"Den Ferdinand konnte ich bislang nur einmal schlagen. Da lief es bei mir optimal, sonst habe ich eigentlich keine Chance gegen ihn. Dafür ist er als Staffelläufer eine Stütze der Mannschaft, weil er so unglaublich schnell ist," sieht es der Sepp sportlich. Kraller bleibt aber noch in der Altersklasse unter 70, während Ilgner in die Klasse bis 75 wechselt und dann hier zu den Jüngeren zählt.

Zahlreiche Titel hat er bereits geholt und kann auf Anhieb gar nicht alle aufzählen. Zweimal war Sepp bereits Vizeweltmeister, einmal Europameister sowie einmal Vizeuropameister jeweils im Wintertriathlon (Laufen, Mountainbike und Skilanglanglauf-Skating, alles drei Disziplinen auf Schnee). Eine Vizeweltmeisterschaft gab es mit der Mannschaft in Norwegen im Skating. Vizeeuropameister war er zudem bei einem Wettbewerb, bestehend aus Klassisch und Skating. Wenn die Gesundheit es erlaubt, will er noch weiterhin national und international bei Wettkämpfen starten. Nächste interessante Veranstaltung sind die deutschen Meisterschaften in Reit im Winkl. Zeitgleich ist aber der Weltcupabschluss der Nordischen Kombinierer in Schonach. Da gehört Sepp Ilgner zu den ganz großen Fans und er ist noch hin- und hergerissen.

Ganz sicher aber will er zu den nächsten Weltmeisterschaften in Norwegen. Dort will er unter die ersten Zehn kommen und mit der Staffel nach einer Medaille greifen.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

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