Das Bläserquintett gibt im Theater im Deutschen Haus sein erstes Konzert. Foto: Klossek Foto: Schwarzwälder Bote

Vereine: Lob für ersten Auftritt im Theater im Deutschen Haus / Weitere Ensembles sollen aufgebaut werden

St. Georgen. Sie kooperieren mit der Jugendmusikschule, arbeiten beim Jugendorchester über die Stadtgrenze hinweg mit Unterkirnach zusammen und haben jüngst eine Bläserklasse ins Leben gerufen: Dass sich die Stadtmusik St. Georgen eine starke Vernetzung auf die Agenda geschrieben hat, wurde nicht zuletzt in der Hauptversammlung Ende Februar abermals klar.

Vor wenigen Tagen folgte nun die Premiere eines Projekts, das das Portfolio der Stadtmusik um einen weiteren Baustein erweitert: der Auftritt des Bläserquintetts.

Slawomir Moleta rechnet auch in Zukunft mit Anfragen

Unter der Leitung von Slawomir Moleta, Dirigent der Stadtmusik, trat die Abordnung des Vereins im Theater im Deutschen Haus auf. Gespielt wurden Teile der Ungarischen Suite von Ferenc Farkas. "Das Bläserquintett ist bei dem Auftritt beim Publikum sehr gut angekommen, auch Frau Scholz und das gesamte Team vom Theater waren sehr zufrieden", erzählt Patrick Hilpert, Vorsitzender der Stadtmusik, auf Nachfrage unserer Zeitung. "Unser Dirigent rechnet auch in der Zukunft damit, dass ähnliche Anfragen für Vorspiele kommen könnten."

Erste Proben fanden bereits im Herbst vergangenen Jahres statt – "zum Kennenlernen", wie Hilpert erklärt. Im Januar folgte die Anfrage vom Theater im Deutschen Haus nach einer musikalischen Umrahmung des Weltfrauentags. In nur sechs Proben studierte das Quintett den Auftritt ein.

Vor der Premiere wurde das Ensemble nochmal auf eine Probe gestellt: Gina Gentner, die normalerweise die Klarinette spielt, wurde kurz vor dem Auftritt krank – kurzfristig musste Lisa Reuter ihren Part übernehmen.

Die positive Resonanz bestätigt die Stadtmusik in ihrem Vorhaben, das Ensemble zumindest projektweise fortzusetzen. Wenn es nach Dirigent Moleta geht, der den Impuls für das Bläserquintett gab, ist mit dem ersten Ensemble noch lange nicht Schluss.

"Das Ziel von Herrn Moleta ist es, einige Kammermusikensembles aufzubauen, die für kleinere Anlässe die Aufgabe einer kleinen Besetzung für solche Auftritte übernehmen könnten", erklärt Hilpert. Denkbar seien etwa ein Holzbläserquintett, ein Querflötenquartett oder ein Blechbläserensemble.

Das Bläserquintett hat eine klassische Besetzung, bestehend aus Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn. Im Quintett spielen Janina Dold (Querflöte), Hanna Scholz (Oboe), Gina Gentner (Klarinette), Felix Böhm (Fagott) und Birk Räuber (Horn).