Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

St. Georgen Stadtmusik bietet große Vielfalt

Von
Foto: Mittelstaedt Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Harald Mittelstaedt

Traditionelles Adventskonzert der Stadtmusik bietet musikalische Vielfalt. Das Jugendensemble besitzt mutige Solisten und Erwin Jäckle ist auch nach 70 Jahren Zugehörigkeit mit Begeisterung am Saxofon.

St. Georgen. Stadtmusikdirektor Jürgen Frommherz schafft es immer wieder, die Besucher des traditionellen Adventskonzerts der Stadtmusik mit musikalischer Vielfalt zu verwöhnen.

Holger Soult, Vorsitzender der Stadtmusik war deshalb erfreut über den guten Besuch in der Stadthalle. Nach intensiver Probenarbeit – schon weit vor dem dritten Advent – bewies das Gesamtensemble der Stadtmusik, dass es jederzeit in der Lage ist, alle Facetten der Musik zu beherrschen.

Frommherz legte nach eigener Aussage dieses Mal den Schwerpunkt auf Oldies, die heute sicher noch bei vielen Besuchern im Ohr seien. Die Vielfalt zeigte sich in den Übergängen von English Folk über Meisterwerke wie "Nabucco" von Guiseppe Verdi und der Oper "Turandot" von Giaccomo Puccini. Hier bestach Gasttenor Karl-Heinz Waidele von der Oper Zürich mit kraftvoller schöner Stimme mit der Arie "Nessun Dorma". Den Bogen spannte Frommherz weiter zu Evergreen-Melodien aus den 50er- bis 60er-Jahren von Leroy Anderson.

Sowohl den älteren als auch jüngeren Zuhörern dürfte zudem der ohrgängige Mambo "Quién será" bekannt vorgekommen sein. Schon Dean Martin konnte damit bereits 1954 unter dem Titel "Sway" Erfolge verbuchen. Mit einer neueren Version landete auch der kanadische Schlagersänger Michael Bublé vor etwa zehn Jahren in mehreren Ländern auf vorderen Plätzen der Charts.

Das breit gefächerte musikalische Repertoire zeigten die Musiker zudem mit einem Querschnitt der Hits von Eric Clapton aus den 1970er-Jahren. Als mutig bezeichnete es Musikdirektor Frommherz, dass sich immer mehr seiner Schützlinge im Jugendensemble trauen, ein Solo zu präsentieren. So zeigte sich David Bublies beim Jazzbeitrag "Tiger Rag" völlig unbeeindruckt und bearbeitete temperamentvoll und gekonnt sein Schlagzeug.

Viel Beifall zollte das begeisterte Publikum dem Jugendensemble auch für den Beitrag "Driving Test". "Um der Musik den Vorrang zu geben, haben wir eigentlich schon seit vielen Jahren Ehrungen aus dem Programm verbannt", äußerte Holger Soult gegen Ende der Veranstaltung.

Vorsitzender Holger Soult macht Ausnahme

Dass er mit der Rücknahme dieser Vorgabe in diesem Jahr absolut richtig lag, zeigte sich bei der Ehrung für Erwin Jäckle. Spontan erhoben sich sowohl die Musiker als auch alle Besucher im Saal und spendeten frenetischen Beifall, als er verkündete, dass dieser bereits 70 Jahre als Musiker in der Stadtmusik sein Bestes gebe. "Erwin ist nicht nur einer der fleißigsten Probenbesucher, sondern mit seinem musikalischen Können auch stets ein Vorbild für die jungen Musiker", lobte der Vorsitzende.

Bürgermeister Michael Rieger hob in seiner Gratulation hervor, dass der langjährige Saxofonist im Stadtmusikensemble äußerst engagiert mit dazu beitrage, den guten Ruf der Stadt St. Georgen weit nach außen zu tragen.

Als Besonderheit empfand es auch Heinrich Glunz, Präsident des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar, einen Musiker für 70-jährige Zugehörigkeit ehren zu können.

Das Musizieren sieht er ein Stück weit auch als Lebens-Elixier für den engagierten Musiker. Dieser bestätigte in seinem kurzen Dank, dass es ihm nach wie vor riesigen Spaß mache, zusammen mit jungen Musikern zu arbeiten, die längst seine Enkel sein könnten.

Von dieser Aussage ließ sich der Dirigent indes nicht beeinflussen und dirigierte das Orchester beim Helenenmarsch, der passenderweise eine Remineszenz an Loriot sein sollte.

Wie es guter Brauch beim Adventskonzert ist, endete das schöne Konzert mit dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern.

Anschließend konnten die Gewinner der jährlichen Tombola ihre Gewinne abholen. Der Erlös der Tombola fließt stets in die wichtige Jugendarbeit der Stadtmusik.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.