Foto: Bartler-Team

Fest und Läufe finden bei idealem Sommerwetter statt. Zahlreiche Verpflegungsstände.

St. Georgen - Bei idealem Wetter fand das Stadtfest statt. Die Stadtfestgemeinschaft hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und so gab es wieder zahlreiche Essensstände und verschiedenste Attraktionen für kleine und große Besucher.

Am Samstagnachmittag öffnete das Stadtfest offiziell mit dem Fassanstich auf der Marktplatzbühne. Bürgermeister Michael Rieger wurde dabei von Michael Ketterer, der das Fass spendete sowie seinem Amtsvorgänger Wolfgang Schergel und Erkki Paloniemi, dem Gemeindedirektor aus der finnischen Partnerstadt Vesilahti, unterstützt. Der machte seine Sache beim Einschlagen des Bierhahns gut, sorgte aber für eine Schrecksekunde, als der Hahn nach einigen Schlägen aus dem Fass sprang. Eine Bierfontäne blieb aber aus. Das freute besonders die Mitglieder der Stadtmusik, die schon zuvor für musikalische Unterhaltung gesorgt hatten.

Viele Programmpunkte

Weitere Programmpunkte lieferten am Marktplatz Zumba Fitness, das "Schwarzwald-Quintett", der Trachtenmusikverein Langenschiltach, Jugendgruppen des Turnvereins und die Bergstadtfetzer. Am Sonntag war ein ökumenischer Gottesdienst geplant.

Auf der zweiten Bühne in der Schulstraße war eher jüngeres Publikum angesprochen. Tobias Fritzsche hatte für die Organisation der Bands gesorgt. Eine Kostprobe ihres Könnens lieferten junge Musiker der Jugendmusikschule, Bands wie "The Cornerstones" oder "not‘jacob", die Rock-AG der Realschule und das Profilorchester des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums. Die Budogruppe zeigte ihre sportlichen Fähigkeiten.

In und um die Robert-Gerwig-Schule gab es Attraktionen für Kinder und Jugendliche. So lud die DLRG zum Wettangeln ein, die Bergsteigergruppe zum Kraxeln an einem Kletterturm. Die Schule bot eine Spielstraße. Erstmals dabei war die Katholische Jugend mit ihrer "Geisterbahn im Pfarrhauskeller". Bei der Landjugend konnten Besucher "Kuh Olga" melken. Zudem gab es Auftritte der Kinderglockengruppe des Trachtenvereins, Harley-Fahrer beeindruckten mit ihren schwergewichtigen Maschinen und eine Flamenco-Gruppe verbreitete spanisches Flair.

Mit auf dem Programm stand wieder der Stadtfestlauf beziehungsweise die Läufe. Die Teilnehmer legten sich mächtig ins Zeug, egal ob es sich um Bambini-, Schüler- oder die längeren Fünf- und Zehn-Kilometer-Läufe handelte.

Gaumenfreuden verschiedenster Art gab es bei den diversen Essensständen. Neben Pommes und Bratwurst genossen Besucher Striebele, Flammkuchen, Viertigsprägel, Calamares, Camembert mit Preiselbeeren, Bauernschinken, kroatische Kotlovina oder jugoslawische Cevapcici. Dazu lockte ein sehr reichhaltiges Kuchenbuffet.

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