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St. Georgen Stadt verbessert ihre Umweltbilanz

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Freuen sich über das neue Blockheizkraftwerk und die neuen Brennwertkessel am Bildungszentrum (von rechts): Bürgermeister Michael Rieger, EGT-Geschäftsführer Erik Hugel, Tobias und Bernhard Ginter (Firma Ginter), Michael Hilser (Ingenieurbüro Ledwig und Partner) und Bauamtsleiter Alexander Tröndle. Foto: Reutter Foto: Schwarzwälder Bote

Umwelt- und Klimaschutz sind in aller Munde. Die Stadt St. Georgen macht was. So konnte am Mittwoch die neue BHKW-Anlage am Bildungszentrum offiziell eingeweiht werden.

St. Georgen. Im Vergleich zur vorherigen, in die Jahre gekommenen Heizungsanlage können mit dem neuen Blockheizkraftwerk (BHKW) und den beiden neuen Brennwertkesseln in Verbindung mit einem verbesserten Leitungsnetz rund 1200 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden, war von Erik Hugel, dem Geschäftsführer der EGT Energie GmbH, zu erfahren. Vertraglich biete die EGT der Stadt ein "Rundum-Sorglos-Paket". So habe die EGT im Rahmen eines sogenannten "Contracting"-Vertrags die Finanzierung der Anlage mit rund 690 000 Euro übernommen und kümmere sich auch künftig um Wartung und Pflege der Anlage. Von der Stadt werde für den Wärmebedarf des Gebäudekomplexes ein Wärmelieferungspreis verlangt.

Die neue Anlage im Untergeschoss des Bildungszentrums versorgt nicht nur die dortigen Schulen, das sind das Thomas-Strittmatter-Gymnasium und die Realschule, mit Wärme, sondern auch die benachbarte Stadthalle und das Hallenbad. Das werde durch die 2,4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr abgedeckt, die von der neuen Anlage produziert würden, so Hugel. Außerdem stellt das BHKW jährlich rund eine Million Kilowattstunden Strom her, die ins Stromnetz eingespeist werden.

Angesichts der effizienten Energie- und Wärmeerzeugung freut sich Bürgermeister Michael Rieger über diesen Beitrag zum Klimaschutz. Die Stadt habe in dieser Richtung schon einiges getan an ihren Gebäuden. Den Gemeinderat wolle er informieren, was noch an Modernisierung anstehe. Er würdigte außerdem die EGT als zuverlässigen Partner und erwähnte in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit beim BHKW im Rathaus.

Bauamtsleiter Alexander Tröndle sieht es als Vorteil, dass mit der neuen Anlage der Wärmeverbrauch von Stadthalle, Bildungszentrum und Hallenbad aufgeschlüsselt werden kann und so klar wird, wie die einzelnen Verbräuche sind.

CO2-Einsparung entspricht 378 Erdumdrehungen mit einem Kleinwagen

Eine früher betriebene BHKW-Anlage beim Bildungszentrum stand nach einem Maschinenschaden seit über zehn Jahren still. Nach der durchgeführten Sanierung des Hallenbades haben die EGT und das Ingenieurbüro Ledwig und Partner PartG  mbB aus Donaueschingen die Situation der Wärmeversorgung gemeinsam neu beleuchtet und das jetzige Konzept der Kraft-Wärme-Kopplung umgesetzt.

"Aufgrund des ganzjährigen, hohen Wärmebedarfes des Gebäudekomplexes stellt die Kombination aus BHKW- und Kesselanlage die wirtschaftlichste Variante dar", so Michael Hilser, Geschäftsführer des Planungsbüros. Die jährlich eingesparten 1200 Tonnen CO2 entsprächen 378 Erdumdrehungen mit einem Kleinwagen, machte er den Beitrag zum Klimaschutz anschaulich.

Die Firma Ginter aus St. Georgen hat die Anlage installiert. Hierbei wurden die Sommerferien genutzt, um den Schulbetrieb nicht zu stören. Die beiden Brennwertkessel laufen seither. Im Dezember ging das BHKW in Betrieb.

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