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St. Georgen Sanierungskosten fallen höher aus als geplant

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Der "Rote Löwen" ist eines der wenigen erhaltenen historischen Gebäude der Innenstadt. Es soll für mehrere Millionen Euro aufwendig saniert werden. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Die Baufälligkeit des "Roten Löwen" hat dafür gesorgt, dass das Gebäude im Rahmen der Stadtsanierung vorgezogen wurde. Seither wird mit Hochdruck an einem Konzept gearbeitet. Neue Details wurden nun bekanntgegeben.

St. Georgen. Der "Rote Löwen" war in der jüngsten Gemeinderatssitzung Thema. "Der ›Rote Löwen‹ beschäftigt uns nun schon seit einigen Jahren", sagte Bürgermeister Michael Rieger zu Beginn. Eine Sanierung sei oft komplizierter, als neu zu bauen, befand er und sprach von einem "langen Weg". Es seien "einfach unglaublich viele Dinge, die man beachten muss". Wichtig sei, genau zu planen, um keine Überraschungen zu erleben. Ein gewisses Risiko sei, so Rieger, dennoch immer dabei.

In der Sitzung waren die zuständigen Architekten Stefan Blum und Martin Rosenfelder zu Gast, die über die neuesten Entwicklungen informierten und die Fragen des Gemeinderats beantworteten.

Brandmeldeanlage schlägt mit 44 000 Euro zu Buche

Klar wurde: Das Projekt wird teurer, als gedacht. 112 000 Euro netto kommen obenauf – so schlägt alleine die Brandmeldeanlage mit 44 000 Euro zu Buche. Auch für die Beleuchtung werden weitere Kosten anfallen.

Für Diskussionen sorgte die von Stefan Blum angegebene Personenzahl von 250, mit der der Saal maximal belastet werden kann, wenn dieser bestuhlt ist. "Können nicht noch mehr Leute rein?", wollte Jugendgemeinderat Gabriel Dörr, gerade auch im Hinblick auf Konzerte mit Stehbetrieb, wissen.

Maximal 300, das sei die absolute Obergrenze, meinte Stefan Blum. Dies habe brandschutzrechtliche Gründe. "Was ist möglich bei maximaler Sicherheit? Das klären wir noch ab", versprach Bürgermeister Rieger.

Gemeinderätin Karola Erchinger von den Freien Wählern wollte wissen, wann der Bauantrag gestellt werden könne. "Wenn wir uns jetzt voll reinschmeißen, werden wir ihn nach der Weihnachtspause einreichen können", entgegnete Stefan Blum. Dies sei, so der Architekt, eine "realistische Einschätzung". "Wenn wir das einhalten könnten, wäre das super", meinte Rieger hierzu.

Martin Rosenfelder betonte im Zuge dessen noch einmal, dass man "immer sehr kostensparsam" vorgehe. Manche Dinge, statische Angelegenheiten etwa, könne man natürlich nicht beeinflussen, so der Architekt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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