Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

St. Georgen Reise nach Berlin besonderes Erlebnis

Von
Zahlreiche Ehrungen gibt es bei der Versammlung der Landfrauen des Bezirks Villingen. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder Bote

Über zahlreiche Veranstaltungen berichteten die Landfrauen des Bezirks Villingen, Ortsverein St. Georgen, auf ihrer Versammlung im Brigachhaus. Ein Thema war eine Beitragserhöhung im Kreis.

St. Georgen-Brigach. Ursula Jäckle, zusammen mit Renate Schreiber und Gertrud Kienzler im Vorstandsteam, berichtete über die vergangenen drei Jahre. Die Landfrauen organisierten Veranstaltungen und Bewirtungen zum Beispiel bei Naturpark- und Kilbemärkten oder dem Familienfest der Firma Papst. "Ein ganz besonderes Erlebnis" war eine Reise nach Berlin mit Besuch des Bundestages.

Schriftführerin Inge Heinzmann berichtete von Beteiligungen an Bauernmärkten, der Organisation von Adventsfeiern und Landfrauenfrühstück sowie Lehrfahrten zu einer Weinprobe, einer Straußenfarm oder einer Ziegenkäserei. Der Verein richtete in Peterzell den Bezirkslandfrauentag aus. Vorträge behandelten Milch-, Pralinen- oder Gewürzproduktion, aber auch Gesundheitsthemen wie Fußreflexzonen oder Gedächtnistraining. Weitere Veranstaltungen waren eine Mondscheinwanderung, ein Kurs zur Weidenkorbherstellung und ein Besuch der Linachtalsperre. Der Verein hat 64 Mitglieder. Für dieses Jahr ist die Fahrt zu einer Marzipan- und Schokoladenmanufaktur und eine Räucherei geplant.

Inge Heinzmann berichtete auch von der vom Bezirk für das Jahr 2019 beschlossenen Beitragserhöhung. Die Steigerung von 12,80 Euro für BLHV-Mitglieder beziehungsweise 15,40 Euro für alle anderen auf 25 Euro fiel recht hoch aus. Sie habe mehrere Telefonate geführt, ändern könne man daran aber nichts, bedauerte sie.

Die Bezirksvorsitzende Angelika Thoma sprach von einem leidigen Thema, das hin- und herdiskutiert worden sei. Die letzte Erhöhung liege 20 Jahre zurück, Nachbarbezirke verlangten zum Teil 30 Euro. Auch seien die Landfrauen viel in Sachen Bildung, Gemeinschaft und Politik aktiv. Es gebe immer weniger Unterstützer. Sie hoffe auf Verständnis.

Die Landfrauen seien angesehen, fleißig wie Bienen und leisteten enorm viel, auch in Bezug auf Feriengäste oder Familien, so Bürgermeister Michael Rieger. Landwirtschaft sei so wichtig wie Industrie. Der Vorstand leiste wertvolle Arbeit. Er lobte den detaillierten Kassenbericht von Anneliese Fleig. Die Stadtverwaltung sei sehr froh über die große Unterstützung. "Ich persönlich halte sie für ganz wertvolle Menschen," unterstrich der Bürgermeister. Er schätze die Mentalität, bei der ein Handschlag noch etwas zähle. Ihm imponiere, dass Zeit für Weiterbildung bleibe. Das Allerwichtigste sei das Miteinander. Das sei vorbildhaft, so Rieger.

Neu gewählt wurde ins Vorstandsteam Margrit Graf und Kassiererin Sabine Weisser. Wiedergewählt wurden die Vorsitzenden Ursula Jäckle und Renate Schreiber, Schriftführerin Inge Heinzmann sowie die Beisitzer Waltraud Haas, Martina Kopp und Annette Lehmann.

Geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Inge Kieninger, Lina Kieninger, Irmgard Fleig, Claudia Müller, Martina Kopp, Lina Haas, Beate Heinzmann, Traudel Stäudinger, Gerda Geggus, Gertrud Kienzler, Erika Fichter, Maria Heinzmann, Hilda Obergfell, Heidi Fleig, Gerlinde Epting, Friedhilde Weisser, Rosi Wentz, Lina Heinzmann, Elsa Müller, Angelika Müller und Ursel Jäckle.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.