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St. Georgen Radfahrverein hofft auf eigene Halle

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Werner Schultheiss und Ulrich Szembek erläutern das Modell der angedachten Halle. Fotos: Kommert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans-Jürgen Kommert

St. Georgen-Langenschiltach. Ein ereignisreiches Jahr haben die Mitglieder des Radfahrvereins "Frohsinn" hinter sich.

Beherrschendes Thema für die Radballer ist nach wie vor ein Hallenbau. Bisher wird in der Kellermannhalle gespielt. In einem Gespräch habe Alfons Kellermann erklärt, er werde in drei bis vier Jahren die Halle aufgeben. Da Hallenkapazitäten in der Bergstadt Mangelware seien, habe der Verein eigentlich bereits jetzt ein Problem, war bei der Hauptversammlung zu erfahren.

Deshalb hat Ulrich Szembek vom ehemaligen Stadtbaumeister Bodo Graf einen Plan anfertigen lassen. Daniel Weißer baute ein ein Modell. Das Vorhaben besprachen die Verantwortlichen mit dem Bürgermeister, der seine Unterstützung zusagte.

Halle würde das seit langen angestrebte Schiltachhaus ersetzen

Zuschüsse gebe es ja auch über den Württembergischen Radsportverband. Ein Drittel von dort, etwa die Hälfte von der Stadt, den Rest vom Verein, so stellen sich die Verantwortlichen die Finanzierung vor. Zahlen seien allerdings noch keine bekannt. Beheizen will Szembek den Bau über Erdwärme. Diese Halle würde das seit langem angestrebte Schiltachhaus ersetzen und auch für Vereinsfeiern der anderen Vereine des Orts zur Verfügung stehen. Daher sieht der Vorsitzende Werner Schultheiss dieses Projekt als eine ganzheitliche Aufgabe für den Teilort an.

Vom "bisher erfolgreichsten Jahr der Vereinsgeschichte" berichtete der Vorsitzende. Dirk und Daniel Haas schafften es auf Anhieb, Meister der zweiten Liga zu werden. Nur knapp verpassten sie den Aufstieg in die Bundesliga. Heuer sieht es für die beiden nicht so gut aus, weil Daniel Haas derzeit seine berufliche Karriere in den Vordergrund stellt und kaum Zeit zum Training bleibt.

Doch nicht nur die Radballer gibt es im Verein. Fest etabliert hat sich das Yoga und die Frauengymnastik. Beide Gruppen werden von Edeltraud Kargl geleitet. Eine Kinderturngruppe konnte bislang aber noch nicht verwirklicht werden.

Gisela Kieninger für 50 Jahre Treue geehrt

Kassierer Thomas Weißer konnte einen ansehnlichen Gewinn verbuchen, der in die Rückstellungen für den Hallenbau fließt. "Bei Euch ist einfach alles im Lot", freute sich Ortsvorsteher Wilhelm Müller. Der Name Langenschiltach komme durch den rührigen Verein so langsam in ganz Deutschland herum.

Keine Überraschungen boten die Wahlen: Werner Schultheiss bleibt Vorsitzender. Auch Schriftführer Christoph Weißer, Fahrwart Bernd Fichter und Sportwart Bernd Langenbacher wurden bestätigt.

Viele Ehrungen sprach der Vorsitzende aus: Für zehn Jahre zeichnete er Veronika Adalbert, Jochen und Ursula Baumann, Janina Bürkle, Christian und Jonathan Davidsen, Philipp Götz, Christian Haas, Jörg Hildbrand, Marco Iacubino, Andreas Müller und Jannik Zaft aus. Seit 25 Jahren sind Veronika Weißer und Claus Mey dem Verein treu. Für ein halbes Jahrhundert Treue wurde Gisela Kieninger geehrt. Für 500 Spiele in den Vereinsfarben wurden Bernd Langenbacher und Daniel Haas mit über 750 Spielen ausgezeichnet.

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