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St. Georgen Präzisionstechnik aus digitalen Daten

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Die Bedeutung des Prozess-Know-hows in der additiven Fertigung unterstreicht Gerhard Duda (links) als Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung dieser Technologien. Foto: © TechnologyMountains/Ralph Gravenstein Foto: Schwarzwälder Bote

Rund 20 Mitglieder des Technologieverbunds Technology Mountains folgten einer Einladung der 3D-Labs GmbH in St. Georgen bei einer "Mountains-Tour" und erkundeten die additive Fertigung und ihre Potenziale.

St. Georgen. Additive Fertigung ist nicht nur eines von vielen Trendthemen in der Industrie, sondern eines mit Revolutionspotenzial: Dieses Resümee konnten die Teilnehmer dabei unterstreichen. Fast wichtiger als die Technologie selbst sei jedoch die Denkweise in Konstruktion und Prozess, die aus dem 3D-Druck eine wirtschaftlich lohnende Größe werden lassen, wie die 3D-Labs-Geschäftsführer Maurice Scheer und Gerhard Duda deutlich machten.

Als Vertreter von Technology Mountains begrüßte Michael Löffler die Gäste zum ersten von insgesamt sechs "Mountains-Tour"-Terminen in diesem Jahr. Löffler erläuterte zugleich den Kontext: So befasst sich Technology Mountains intensiv mit der Digitalisierung, etwa mit der Kampagne "Let’s get digital", bei der auch die additive Fertigung ihren Platz finde. Dass dieses Thema keineswegs so neu ist, wurde bereits am Beispiel der 3D-Labs-Historie deutlich. Bereits seit 2009 befassen sich die St. Georgener intensiv mit diesem Thema, wie Technik-Geschäftsführer Maurice Scheer in der Vorstellung des Unternehmens aufzeigte. Man verstehe sich in der Hauptsache als Druckdienstleister, sei aber auch als unabhängiger Berater für Unternehmen tätig, die Rat bei der Anschaffung der für sie geeigneten 3D-Druckanlagen brauchen.

Dass Beratung hierbei wichtig ist, ließ die Beschreibung der Eigenheiten des Prozesses erkennen. Grundsätzlich zerlege man das gewünschte Teil digital in gleichmäßige Schichten und drucke diese dann übereinander. Doch welche Prinzipien und Drucker-Konzepte diesen scheinbar einfachen Vorgang für die eigenen Bedürfnisse optimal umsetzen, das erfordere durchaus tiefergehendes Wissen. So gebe es aktuell acht unterschiedliche additive Fertigungsverfahren mit jeweils ganz eigenen Materialien und Eigenheiten in Sachen Toleranzen. Immerhin sei es inzwischen möglich, bis zu 15 Mikrometer Genauigkeit zu erzielen, wie Scheer erklärte.

Das spannendere Thema sei hierbei die Freiheit in der Konstruktion eines Teils, die man gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren habe. Individuelle Einzelstücke wie Prothesen oder Operationsschablonen für die Medizintechnik seien so kostengünstiger zu produzieren, aber auch extrem leichte oder hoch individualisierte Teile für die Automobilindustrie.

Welche Aspekte die 3D-Fertigung so attraktiv machen, das erfuhren die Besucher dann in einem Rundgang und beim Sichten zahlreicher Produktmuster mit Vertriebsgeschäftsführer Gerhard Duda und Maurice Scheer. Der Vorteil eines Druckprozesses liege auf der Hand: massive Vorteile hinsichtlich Gewicht und Materialeinsparung, Vorteile im Fertigungsprozess und das Wegfallen einer Montage zur fertigen Baugruppe.

Die Gäste des Abends zeigten sich von den gewonnenen Erkenntnissen beeindruckt und nutzten die Gelegenheit, nach dem Rundgang bei Snacks und Getränken mit den Gastgebern über die Aspekte der additiven Fertigung ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen: Michael Löffler, Telefon: 07721/92 22 06 oder per E-Mail an loeffler@technologymountains.de sowie unter www.technologymountains.de/additiv

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