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St. Georgen Pflanzaktion im "Niemandsland"

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Bernd Karsten Rieger (von links), Marc Winzer, Tobias Fritzsche und Ute Scholz packen gerne mit an, um die Stadt schöner zu machen. Foto: Zelenjuk Foto: Schwarzwälder Bote

St. Georgen. Kurz nach 16 Uhr kommen sie in der Roßberg­straße an: Die Aktiven der St. Georgener Bürgerstiftung holen Rechen, Schaufeln und Spaten aus dem Kofferraum und machen sich sofort an die Arbeit. Das Ziel ihrer Aktion: Auf der vernachlässigten Grünfläche soll eine schöne Narzissenwiese entstehen.

Seit einigen Monaten kümmern sich die Aktiven der Bürgerstiftung im Rahmen eines neuen Projektes um das "Niemandsland" – so nennen sie die Flächen im Stadtgebiet, die von niemandem intensiv gepflegt werden. "Wir möchten zeigen, dass hier jeder selbst aktiv werden kann, und suchen immer neue Mitstreiter", erklärt Ute Scholz, Vorsitzende des Stiftungsrates der St. Georgener Bürgerstiftung. Sie weiß: "Das muss sich erst entwickeln, aber es werden immer mehr."

Bei einer gemeinsamen Stadtbegehung mit dem Bauhofleiter Hanspeter Boye im Frühling haben sie genau hingeschaut: Wo sind die Flächen, die eigentlich der Stadt gehören, aber keine hohe Priorität haben und nicht so intensiv gepflegt werden?

Es stellte sich heraus: "Niemandsflächen" gibt es in der Bergstadt viele. "Es sind rund Hundert Flächen, die die Stadt grundsätzlich pflegt, aber um die sie sich nicht intensiv kümmern kann", sagt Bernd Karsten Rieger, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung. "Zweimal im Jahr vielleicht Rasen mähen, mehr passiert da nicht", erläutert Scholz. Dafür haben die Aktiven der Bürgerstiftung durchaus Verständnis: Es sei klar, betonen sie, dass der Bauhof begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen habe. Umso wichtiger sei es, dass die St. Georgener sich selbst dafür einbringen, ihre Stadt durch Blumenbeete schöner und farbenfroher zu machen.

"Auch vor der eigenen Tür kann man aktiv werden", macht Scholz klar. "In der Sommerauer Straße und in der Mozartstraße sind bereits Projekte von den Anwohnern entstanden, auch in Kooperation mit der Stadt", weiß sie.

Die Aktiven der Bürgerstiftung kümmern sich derzeit um die Roßbergstraße. Vor Kurzem haben sie das stillgelegte Toilettenhäuschen gereinigt und das Beet davor auf Vordermann gebracht, am Mittwoch war nun die nächste Niemandsfläche an der Reihe.

Ein Anwohner kommt spontan dazu und bringt sein Werkzeug mit. "So muss es eigentlich sein, so ist es ideal, wenn sich die Nachbarn anschließen", sagt Rieger. Aber auch langfristig müssen die neu bepflanzten Beete gepflegt werden.

"Wir möchten nicht viel schwätzen, sondern machen", bringt es Bernd Karsten Rieger auf den Punkt. Die Bürgerstiftung sucht deshalb Paten, die sich einbringen möchten.

Weitere Informationen: www.buergerstiftung-st-georgen.de

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