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St. Georgen Nicht ohne Zugabe von der Bühne

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Das Kooperations-Jugendorchester beweist einen musikalisch hochklassigen Ausbildungsstand. Foto: Schuster Foto: Schwarzwälder Bote

Zu ihrem Festkonzert lud die Stadtmusik St. Georgen in die Stadthalle ein. Dass Verein und Orchester fest im Stadtgeschehen verwurzelt sind, merkte man allein schon am guten Besuch auf dem Rossberg.

St. Georgen. Obwohl die Co-Vorsitzende Lisa Reuter im Gespräch mit unserer Zeitung von einem zunächst leicht verhaltenen Vorverkauf sprach, war das Interesse am Abend doch groß. Die Bewirtung übernahm die Narrenzunft der Bergstadt.

Viel Probearbeit im Vorfeld

Die Gäste konnten ein stimmungsvolles und musikalisch hochklassiges Doppelkonzert genießen. So hatten Musiker und Dirigent keine Mühen gescheut, auch in diesem Jahr ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Der musikalische Schwerpunkt des Konzertes lag diesmal bei den Genres Musicals, Operetten sowie bei Film- und Serienmusik.

Viel Probearbeit musste dafür investiert werden. Laut Lisa Reuter begann man bereits vor den Sommerferien mit den ersten Vorbereitungen und Proben für die Stücke. Hauptprobe war zweimal in der Woche angesetzt, ergänzt durch den Feinschliff in den entsprechenden Registerproben. Slavomir Moleta, der seit September vergangenen Jahres das Orchester als musikalischer Leiter führt, gelang es erneut, gemeinsam mit den Musikern das Publikum der Bergstadt, soviel sei vorab schon gesagt, zu begeistern.

Nach der Begrüßung durch den Co-Vorsitzenden Simon Kronau präsentierte sich zunächst das in dieser Form erst seit diesem Jahr bestehende Kooperations-Jugendorchester St. Georgen/Unterkirnach/Langenschiltach unter Leitung von Slawomir Moleta den Gästen und zeigte sich von seiner besten Seite.

Verdienter Applaus

Mit "Fiddler on the Roof" von Jerry Bock machten sie den Anfang und setzten mit "Game of Thrones"  von Ramin Djawadi aus der gleichnamigen Filmserie ihren Auftritt fort. Nach "The Lord of the Dance" von Ronan Hardiman wurde das Jugendorchester mit einem verdientem Applaus verabschiedet, kam jedoch nicht ohne die geforderte Zugabe von der Bühne.

Nach einer kleinen Umbauphase übernahm dann Co-Vorsitzender Patrick Hilpert die Moderation. Er stellte kurz das in Kooperation mit der Jugendmusikschule laufende Projekt "Bläserklasse" vor. Hier genießen Jugendliche eine erste musikalische Ausbildung.

Verena Seid brilliert

Danach war die Bühne frei für das Hauptorchester der Stadtmusik. Dessen Auftritt startete mit der Ouvertüre aus "Die Fledermaus" von Johann Strauss.

Mit der Opernsängerin Verena Seid als Solistin präsentierte der Veranstalter anschließend den Besuchern einen absoluten musikalischen Leckerbissen. Die Sopranistin sang, begleitet vom glänzend aufgelegten Orchester, zwei Arien, ebenfalls aus der "Fledermaus, "Mein Herr Marquis" sowie "Im Feuerstrom der Reben." Mit dem Stück "Unter Donner und Blitz", ebenfalls von Johann Strauss, endete der erste Teil des Konzerts.

Im zweiten Teil des Nachmittags machte das Programm dann einen Sprung, sowohl in Bezug auf das Zeitalter als auch beim musikalischen Genre: Man war in der Neuzeit angelangt. Den Gästen wurde zunächst ein Medley der bekanntesten Titel von Robbie Williams präsentiert. Jetzt hieß es "Let me Entertain You." Plötzlich klang das Orchester sehr modern, teilweise fast schon rockig und nahm die Besucher mit in die Welt der Popmusik. Die gezeigte Variabilität und Flexibilität, etwa bei Tempi- und Lautstärkewechsel, demonstrierte erneut die Qualität des Orchesters – die begeisterten Zuhörer sahen das genauso.

Es folgte nun Film-Musik aus dem 60er-Jahre-Western "Die glorreichen Sieben", von Elmer Bernstein, hier in der arrangierten Fassung von Scott Richards, ebenfalls beeindruckend dargeboten und mit reichlich Beifall belohnt. Schließlich gab es mit dem "Phantom der Oper" von Andrew LIoyd Webber nochmals ein Arrangement aus der Welt des Musicals, bei dem sogar eine Harfe zum Einsatz kam. Nach dem "Kaiserin-Sissi-Marsch" als Zugabe wurde das Orchester und sein Dirigent mit anhaltendem Beifall verabschiedet.

Den stimmungsvollen Schlusspunkt eines sehr gelungenen Festkonzertes setzten dann Jugendorchester und Hauptorchester gemeinsam. Sie spielten bei Kerzenschein Weihnachtslieder, gesanglich begleitet vom sichtlich zufriedenen Publikum.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

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