Sabrina Löffler (von links), Christoph Bickel, Andrea Moosmann, Stiftungsvorstand Martin Friedrich und Rektor Jörg Westermann freuen sich über die neue Tafel. Foto: RGS Foto: Schwarzwälder Bote

Digitalisierung: Viele Geräte ersetzt / Ende der Kreidezeit

St. Georgen. Der Digitalpakt hat die Schulen erreicht und die Vorbereitungen an den Schulen sind gestartet. Im Vorfeld hat die PE-Stiftung der Robert-Gerwig-Schule die Anschaffung einer digitalen Tafel gefördert. Die Tafel bietet den Lehrern eine Möglichkeit, sich auf die neuen Unterrichtsmedien vorzubereiten und im Unterricht zu testen. Die Tafel ersetzt viele Geräte, die bisher als Einzelgeräte im Klassenzimmer waren.

Das Mittelteil der Tafel ist ein großer Bildschirm. Dieser ersetzt den Beamer, dient als Projektionsfläche für die Dokumentenkamera und kann als "normale Tafel" mit verschiedenen Lineaturen genutzt werden. So kann der Deutschlehrer auf der Schreiblineatur schreiben und die Musiklehrerin kann die Notenlineatur nutzen. Nur wird nicht mehr mit Kreide geschrieben, sondern mit einem elektronischen Stift.

Mit einem Klick sauber

Auch die Schüler freuen sich über die neue Tafel, da sie keinen Tafeldienst mehr machen müssen. Mit einem Klick ist die Tafel sauber oder das Tafelbild abgespeichert. Die gesamte Steuerung erfolgt über ein Lehrerpult in dem alles integriert ist. Bei manchen Lehrern stößt die Tafel noch auf Skepsis, bei anderen auf absolute Begeisterung. "Endlich haben wir auch so eine Tafel", war zu hören.

Die Tafel wird nun im Alltag in einer Klasse von den Lehrkräften genutzt. Andere arbeiten sich nachmittags in die Tafel ein oder tauschen das Klassenzimmer, um mit der Tafel unterrichten zu können. Von Seiten des Herstellers und der Schulleitung sind Einweisungen und Fortbildungen geplant.

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