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St. Georgen Motiv für Schlägerei bleibt unklar

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Im Fall der Schlägerei am Bärenplatz hat die Polizei Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben. (Symbolfoto) Foto: Bits and Splits/Fotolia.com

St. Georgen - Am Fastnachtsdienstag wurde ein 37-jähriger Franzose in der Nähe des Bärenplatzes Opfer eines brutalen Angriffs (wir berichteten). Seither brodelt die Gerüchteküche. Allen voran in sozialen Netzwerken wird das Motiv heftig diskutiert. Wurde der Mann verprügelt, weil er dunkelhäutig ist? Stammen die Täter aus der rechtsradikalen Szene?

Am Donnerstagmorgen hat die Polizei nun weitere Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben – und die Gerüchte, wonach der Angriff auf die Herkunft und Hautfarbe des Opfers zurückzuführen ist, ausdrücklich dementiert. "Eine ausländerfeindliche Motivation können wir beim besten Willen nicht erkennen", kommentierte Polizeisprecher Michael Aschenbrenner auf Nachfrage.

Alle verdächtigen Personen ermittelt

Demnach wurden mittlerweile alle verdächtigen Personen ermittelt, die nach Zeugenaussagen bei der Schlägerei anwesend waren. Einer der beiden Männer sowie die Frau kannten laut Polizei das Opfer und hatten mit ihm auch einige Zeit zusammengewohnt. "Es gab wohl einen engeren Kontakt", bestätigte Aschenbrenner und unterstreicht: "Was allerdings die genauen Gründe für den Angriff waren, wird noch weiter ermittelt." Nach bisherigem Stand war die Frau nicht aktiv an der Schlägerei beteiligt.

Kriminalpolizei nicht involviert

Fakt sei, dass das Opfer dunkelhäutig ist. Die Tatverdächtigen seien allerdings bislang nicht im Zusammenhang mit politisch motivierten Taten in Erscheinung getreten, der Polizei sei kein Zusammenhang zur rechten Szene bekannt.

Die anfänglichen Berichte zum Zustand des Opfers und den schweren Verletzungen relativierte die Pressestelle im Nachgang. Demnach wurde das Opfer zwar ins Krankenhaus gebracht, konnte dies aber nach einer ambulanten Betreuung wieder verlassen.

Die Zuständigkeit für den Fall liege aufgrund der derzeitigen Sachlage weiterhin beim St. Georgener Polizeirevier. Die Kriminalpolizei, die üblicherweise bei Taten mit ausländerfeindlichem Hintergrund eingeschaltet wird, ist nicht in den Fall involviert. Allerdings, so der Pressesprecher: "Wir können nicht ausschließen, dass im Laufe der Ermittlungen Aspekte hinzukommen, die diesen Stand ändern könnten."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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