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St. Georgen Mordlust, Bilderwelten und Demenz

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Zu Gast bei den zweiten Literaturtagen sind die Literaturexpertin Karla Paul (von links oben im Uhrzeigersinn), Fotograf Jan von Holleben, Comiczeichner Tobias Vogel, die Krimi-Autoren Tina Schlegel und Christof Weiglein, Künstlerin Christine Kinces sowie Roman-Debütantin Martina Bergmann. Fotos: Stadtbibliothek Foto: Schwarzwälder Bote

Nach den positiven Rückmeldungen im vergangenen Jahr finden von Oktober bis November die zweiten St. Georgener Literaturtage statt. Diesmal sei wieder für jeden etwas dabei – für Jung und Alt, von düster bis humorvoll – verspricht Lucia Kienzler von der Stadtbibliothek.

St. Georgen. Im Herbst, wenn die Tage wieder länger werden und die kalte Jahreszeit beginnt, ist Bücherzeit. Dann nimmt man gern wieder einen Schmöker zur Hand und beginnt zu lesen. Lucia Kienzler von der Stadtbibliothek, Organisatorin der Literaturtage, stellt das diesjährige Programm vor.

Bodenseekrimi

Den Auftakt macht am 13. Oktober Tina Schlegel. Sie liest im Deutschen Phonomuseum aus "Gewittersee", ihrem neuen, atmosphärisch düsteren Kriminalroman vom Bodensee. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Kienzler hat das Buch bereits gelesen. Nachdem sie eine Lesung der Autorin im Allgäu besucht hatte, war sie sich sicher: "Nichts für schwache Nerven." Und lud die Autorin kurzerhand in die Bergstadt ein.

Bilderwelten

Jan von Holleben ist ein vielfach ausgezeichneter Fotograf. Am 14. Oktober zeigt er seine raffinierten Bilderwelten, in denen häufig abenteuerlustige Kinder die Hauptrolle spielen, in der Stadtbibliothek. Die Autorenbegegnung ist für Kinder ab sechs Jahren und wird "eine interaktiv Lesung".

Buchstaben-Kunst

Gemeinsam mit Christine Kinces können Interessierte am 17. Oktober in der schönen Kunst des "Handletterings" schwelgen. Kinces zeigt im Rahmen eines Workshops, wie durch kunstvoll gemalte Buchstaben schöne Wort-Bilder entstehen. Die Teilnahme ist begrenzt und erfolgt auf Spendenbasis. Anmeldungen sind an die Stadtbibliothek zu richten.

Bilderbuchkino

Das Lesefest findet am 24. Oktober, am Tag der Bibliotheken, statt. Um 15 Uhr wird das Bilderbuchkino "Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer kleinen Maus" von Torben Kuhlmann gezeigt. Kinder zum Lesen zu bewegen sei eine große und wichtige Aufgabe der Stadtbibliothek, so Kienzler.

Mordlust

Mord und Musik gibt es am 27. Oktober im Deutschen Phonomuseum. Begleitet von Patrick Ziegler an der Gitarre, liest der Hobbyautor Christof Weiglein aus seinem Krimi "Das Keltenritual", das in Weigleins Heimatstadt Villingen-Schwenningen spielt. Der Eintritt kostet fünf Euro. Das mordlustige Buch könne locker mit skandinavischen Krimis mithalten, verspricht Kienzler. "Da wundert man sich wirklich, wie viel in Villingen-Schwenningen gestorben wird."

Leben mit Demenz

Das Café im Ökumenischen Zentrum unterstützt als Kooperationspartner die Literaturtage. Hier liest Martina Bergmann am 3. November aus ihrem autobiografischen Roman "Mein Leben mit Martha". Bergmann habe eine eigene Buchhandlung und einen kleinen Verlag gegründet, erzählt Kienzler. Über einen Kunden habe sie Martha kennengelernt, eine alte, inzwischen demente Dame. Warum Bergmann inzwischen mit "der kleinen Oma" eine Wohngemeinschaft bildet und welche Hürden das Leben mit Demenz bereithält, davon handelt das "humorvoll und pragmatisch" erzählte Buch.

Philosophische Comics

Tobias Vogel hat vor ungefähr zwei Jahren angefangen, seine Gefühle und Gedanken in Form von Strichmännchen-Cartoons zu Papier zu bringen und unter dem Namen "Krieg und Freitag" in den sozialen Netzwerken zu teilen. Inzwischen erreicht er damit online 100 000 Menschen und hat 2019 den Grimme-Online-Award erhalten. Und auch Kienzler "muss immer lachen", wenn sie die hintersinnigen Zeichnungen sieht. Am 7. November findet eine öffentliche Lesung mit Vogel in der Stadtbibliothek statt.

Literaturkritik

Den Abschluss macht am 16. November die Literaturexpertin Karla Paul auf der Bühne des Theaters im Deutschen Haus. Wie bereits im vergangenen Jahr wird sie höchst unterhaltsam ihre 25 persönlichen Buchempfehlungen vorstellen und launig aus dem Literaturbetrieb berichten.

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