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St. Georgen Lärm und Raser nerven Anwohner

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Diskussionen über Lärmbelästigungen und Geschwindigkeitsübertretungen auf einem Abschnitt der Kreisstraße gibt es im Ortschaftsrat. Foto: Hübner

St. Georgen-Brigach - Für viele Diskussionen sorgten im Ortschaftsrat Lärmbelästigung und Geschwindigkeitsübertretungen auf der Kreisstraße im Bereich des Gasthauses Engel. Gefordert wurden eine Geschwindigkeitsreduzierung oder ein Blitzer.

Auf der Kreisstraße gehe es an Sonn- und Feiertagen zu, "dass es nicht auszuhalten sei", so ein Bürger zu Beginn. Er schlug Fahrranderhöhungen von der Bushaltestelle am Engel bis zum Fußgängerüberweg vor. Die könne man im Winter abnehmen.

Nicht nur Motorräder das Problem

Nach Aussage eines weiteren Herrn geht es auf der Straße zu "wie am Nürburgring". Er wünschte sich den Beitritt der Stadt zur "Initiative gegen Motorradlärm". Das habe er in einer der letzten Gemeinderatssitzung angesprochen, bemerkte Ortsvorsteher Georg Wentz. Aber die Stadt habe sich nicht zu einem Beitritt geäußert. Er werde das weiter im Gemeinderat diskutieren. Es seien aber nicht nur Motorräder sondern auch Autos und Quads die Lärm verursachten.

Die Sommerau sei von dem Problem auch betroffen, berichtete Michael Krompholz. "Es wäre einfach, dort zu messen, es wird aber nichts gemacht", ärgerte er sich. Die Polizei sei "auf ein Maß runter geschrumpft", wo sie einfach "nicht reagieren" könne. Den Beitritt zur genannten Initiative nannte er "eine Pro-Forma-Mitgliedschaft, bei der nichts rum kommt".

Das Thema beschäftige den Ortschaftsrat schon einige Jahre, so Wentz. 2018 habe man sich einen stationären Blitzer gewünscht, diese wolle das Landratsamt aber eigentlich nicht mehr installieren. Man sei immer vertröstet worden, kritisierte er. Deshalb solle der Rat über das weitere Vorgehen diskutieren, denn der Verkehr sei eine Zumutung. Es müsse etwas passieren. Wenn schon keinen Blitzer, wolle man eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 Stundenkilometer. Beim "Engel", wo Schüler über die Straße müssten, habe es schon zwei bis drei leichtere Unfälle gegeben.

Sandra Armbruster gab zu bedenken, dass bei der Einführung einer 30er-Zone in Schönwald die Bürger vor und nach diesem Abschnitt die Auswirkungen durch Abbremsen und Beschleunigen der Verkehrsteilnehmer zu spüren bekamen.

Es seien schon schwerwiegende Unfälle passiert, meinte Urs Perkuhn. Er brachte die Idee ins Gespräch, das Ortsschild zu versetzen. Das wird laut Wentz aber sicher nicht passieren. Armbruster zufolge ist das nur dort möglich, wo es zusammenhängende Bebauung gibt.

"Gefahrenstelle" und "zusätzlicher Verkehr"

Krompholz sprach von einer "Gefahrenstelle" und "zusätzlichem Verkehr" und fragte, was man denn noch brauche, damit vonseiten des Landratsamts etwas geschehe. Spätestens wenn das erste Schulkind überfahren werde sei man ganz schnell dabei.

Frank Aberle war der Meinung, "dass ein Blitzer nicht so viel bringt" und sprach sich für die Ausdehnung der Geschwindigkeitsbeschränkung sowie mehr Kontrollen aus.

Letztlich forderte der Ortschaftsrat eine Behandlung des Themas in einer Verkehrsschau, verbunden mit Maßnahmen, "um die Geschwindigkeit wirksam zu reduzieren". Gefordert wurde auch die höhere Präsenz einer mobilen Blitzeranlage. Es werde ein langer Weg, prophezeite Wentz. "Ich werde da nicht locker lassen."

Der Ortsvorsteher berichtete zuletzt über "die Erfüllung eines lange gehegten Wunsches", nämlich der Bepflanzung der Verkehrsinsel in der Kreisstraße. Noch nicht ganz fertig sei die Ausbesserung von Schlaglöchern an der Sommerau durch den Bauhof.

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